Frische Flieger für US-Präsidenten Boeing baut neue Air Force One

Der Flugzeughersteller Boeing entwickelt die neue US-Präsidentenmaschine Air Force One. Das US-Verteidigungsministerium hat den Airbus-Konkurrenten nun offiziell mit dem Bau beauftragt.

Die aktuelle Air Force One steht streng bewacht auf dem Rollfeld. play
Die heutige Air Force One. Sie soll bald durch die neuen Boeing-Maschinen ersetzt werden (Archiv). Reuters

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Die neuen Jumbojets vom Typ 747-8 sollen die alternden 747-Jets ablösen, die seit den frühen 1990er Jahren den amerikanischen Präsidenten um die Welt fliegen.

Die Air Force verfügt über zwei Maschinen, die speziell auf die Bedürfnisse des Chefs im Weissen Haus zugeschnitten sind.

26 Millionen für Planungsphase

Wie das Pentagon am Freitag mitteilte, erhielt Boeing einen Anfangsvertrag im Umfang von 26 Millionen Franken.

Damit soll das Unternehmen zunächst einen Plan ausarbeiten, der zeigt, wie die Maschinen im geplanten Kostenrahmen allen Anforderungen entsprechen können.

Gesamtpreis noch unbekannt

Wie teuer die beiden neuen Flugzeuge werden, hat das Ministerium bisher nicht bekanntgegeben. Nach Angaben des «Wall Street Journal» war in früheren Etatschätzungen von mehr als 1,6 Milliarden Franken die Rede.

Die neuen Maschinen würden unter anderem mit modernsten Kommunikationstechnologien und Anti-Raketen-Vorrichtungen ausgerüstet.

Boeing war der Zeitung zufolge der einzige Bewerber. Es ist bereits seit vergangenem Jahr bekannt, dass die bisherige Air Force One ausgemustert werden soll. (SDA)

Publiziert am 30.01.2016 | Aktualisiert am 05.04.2016
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1 Kommentare
  • jahn  berger 31.01.2016
    klar ist Boeing der einzige bewerber ist ja auch ein us konzern andere vertraut man ja nicht wegen geheimhaltung usw.