Frankenschock sei noch nicht ausgestanden Raiffeisen ist für 2017 pessimistisch

ZÜRICH - Nur 1,3 Prozent Wachstum: Die Schweizer Wirtschaft kommt harzig voran. Das wird auch im neuen Jahr nicht anders, sagt die Raiffeisen-Bank voraus.

Martin Neff, Chefökonom Raiffeisen, ist für 2017 nicht so optimistisch wie andere Ökonomen. play
Martin Neff, Chefökonom Raiffeisen, ist für 2017 nicht so optimistisch wie andere Ökonomen. GAETAN BALLY

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Wirtschaft

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Kommenden Sonntag jährt sich der Entscheid der Nationalbank, den Frankenkurs nicht mehr zu stützen, zum zweiten Mal. Der Euro ist seitdem nicht mehr wert als 1.10 Franken, Opfer sind die Exporteure in der Schweiz. Das dürfte dieses Jahr so bleiben, wenn es nach den heute publizierten Jahresprognosen der Raiffeisen-Bank geht.

Während andere Wirtschaftsexperten für 2017 verhalten optimistisch sind, sagt Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff (56): «Die Behörden vernachlässigen das Franken-Problem. Die Ausfuhrbilanz der Schweiz sieht dank dem Erfolg der Pharma-Branche viel besser aus, als es dem Rest der Export-Firmen geht.» Die Schweizer Exporte legten 2016 um mehr als vier Prozent zu.

Trump unberechenbar 

Es gebe zwar jüngst leichte Anzeichen einer allmählichen Erholung, so etwa in der zweitwichtigsten Exportbranche, der Maschinenindustrie, und auch im Gastgewerbe. Damit sich diese Erholung aber fortsetze, müsse sich die Konjunktur in Europa beschleunigen und jegliche Turbulenzen an den Finanzmärkten ausbleiben.

Das sei nicht garantiert. Zum neuen US-Präsident Donald Trump (70) sagt er: «Wegen seiner Wahl hat das Jahr 2017 wirtschaftlich viele Vorschusslorbeeren gekriegt. Aber Trump ist unberechenbar – die Entwicklung könnte auch bald wieder nach unten zeigen.» (kst/SDA)

Publiziert am 11.01.2017 | Aktualisiert am 14.01.2017
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3 Kommentare
  • Walter  Müller aus Rohrbach
    11.01.2017
    Ja,ja man muss den Bankkunden immer Angst machen, dann kann man ihnen das Geld ohne Gegenwehr klauen.
  • René  Weber aus Schaffhausen
    11.01.2017
    Ich war Jahrelang bei der Raiffeisen, aber Ihre Geschäftspolitik hat sich enorm zu ungunsten der Kunden verändert. Darum was soll das Jammern. Die Raiffeisen hat nur noch gerne Kunden im 5 + 6
    Stelligen bereich. Solche Institute sollen zu Grune gehen.
  • Philipp  Rittermann 11.01.2017
    Solange es die inhomogene eu in der form gibt, wird auch die EUROSCHWÄCHE bestehen bleiben. Da helfen auch keine unsinnigen zugeständnisse der schweiz wie z.b. in form der ust.-ref. III.