Flüge, Benzin, Medis: Hier sparen Sie 2016!

Nächstes Jahr kommen auf Konsumenten zahlreiche Veränderungen zu. Mal vom Gesetzgeber angestossen, mal aus der Wirtschaft heraus. Meistens kann bare Münze gespart werden, wie eine Übersicht von BLICK zeigt.

So sparen Sie bei der 3. Säule richtig Geld. (Bild aus der Ausstellung/Archiv) play
So sparen Sie bei der 3. Säule richtig Geld. (Bild aus der Ausstellung/Archiv) /KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

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Mehr Konsumentenschutz
Ab 2016 will der Staat den Konsumenten besser schützen. Wer an der Haustür oder übers Telefon einen Vertrag abschliesst, hat doppelt so lange Zeit, den Entscheid zu widerrufen – nämlich zwei Wochen. Verbesserungen gibt es auch punkto Privatverschuldung: Wer einen Kredit für den privaten Konsum aufnimmt, muss ab Januar weniger bezahlen. Der Bund senkte die Zins-Höchstgrenze von 15 auf zehn Prozent. Für Kredite darf künftig nicht mehr aggressiv geworben werden.

Günstigeres Benzin, weniger Bussen für Velofahrer
Pendler können ab 2016 nur noch bis zu 3000 Franken bei der direkten Bundessteuer für Fahrtkosten abziehen. Zuvor konnte man die effektiven Fahrkosten in Abzug bringen. Dafür bleiben die Preise für die Zugbillette stabil. Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember bringt Reisenden von Zürich nach Lugano TI eine Zeitersparnis von etwa 40 Minuten. Autofahrer greifen weniger tief ins Portemonnaie: Mit den fallenden Ölpreisen dürften Diesel und Benzin im kommenden Jahr noch etwas billiger werden. Velofahrer riskieren weniger Bussen: Nicht mehr gebüsst wird, wer auf dem Velo-Streifen mit Anhänger fährt oder die Füsse im Verkehr von den Pedalen nimmt.

Flüge nach Nordafrika werden noch günstiger
Sanken in diesem Jahr die Preise für Fernreisen auf breiter Front, senken Reiseveranstalter wie Hotelplan Suisse die Flugpreise nur noch für einzelne Destinationen. Auf ihre Kosten kommen Urlauber etwa in Nordafrika, aber auch in der Türkei.

Das achte Billig-Jahr in Folge.
Seit sieben Jahren rutschen die Preise im Detailhandel. 2015 war um 1,1 Prozent günstiger als das Vorjahr. Und es geht weiter: 2016 werden die Preise für Lebensmittel, Bekleidung oder Haushaltsartikel insgesamt um weitere 0,1 Prozent sinken. Das erwartet das Bundesamt für Statistik, das den Landesindex der Konsumentenpreise monatlich herausgibt.

Weniger Geld fürs Eigenheim
Mieten bleiben stabil oder fallen gar: Der Referenzzinssatz verharrt Anfang Jahr wohl bei 1,75 Prozent. Laut der Beratungsfirma Wüest & Partner sinken die Angebotsmieten im Schnitt um 0,3 Prozent. Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen werden 2016 laut Hauseigentümerverband zu gleich bleibenden oder sogar niedrigeren Preisen erhältlich sein.

Günstige Medikamente, aber höhere Prämien
Im Mai prüft das Bundesamt für Gesundheit ein Drittel der kassenpflichtigen Medikamente, was Preissenkungen mit sich bringt. Die Arzneien könnten sich um bis zu zehn Prozent verbilligen – auch weil die Entwicklung des Frankens erstmals in die Preisberechnung einfliesst. Dafür steigen die Prämien für die obligatorische Krankenversicherung ab Januar im Schnitt um rund vier Prozent. Auf einige Versicherte kommt eine Einmalzahlung zu: Um das kantonale Ungleichgewicht bei den Prämieneinnahmen auszugleichen, müssen die Versicherungen im kommenden Jahr 33 Franken pro Versicherten bezahlen. Einige Versicherer überwälzen diese Kosten auf die Versicherten.

Banken nehmen Strafzinsen
Ab Januar gibt die Oltener Alternative Bank den Negativ-Zins der Nationalbank an Kunden mit 100 000 Franken auf dem Sparkonto weiter. Aufgepasst: Wer bei der Raiffeisenbank die Bezugslimite überschreitet, zahlt neu zwei Prozent Strafzinsen.

Publiziert am 01.01.2016 | Aktualisiert am 02.01.2016
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6 Kommentare
  • Oskar  Berner 02.01.2016
    Super! Mit dem gesparten Geld werde ich etwas mehr spenden. Viele Leute scheinen nicht zu begreifen, wie gut es uns geht
  • Roger  Stahel 02.01.2016
    Mein Gott alle Leute die dauernd motzen es sei zu teuer in der Schweiz wissen wohl vor lauter Wohlstand nicht mehr wie gut es ihnen geht!Viele die ich kenne leben über ihren Verhältnisse wollen alles haben ja dann währs auch zu teuer für mich!Ansonsten geht mal nach Afrika dann hättet ihr Grund und wüsstet was wirklich arm sein heisst!
  • Rudolf  Hunziker aus Ag
    02.01.2016
    Ich persönlich werde beim Spenden sparen. Keine Spenden mehr für Hilfsorganisationen, die statt mit dem Geld in betroffenen Bürgerkriegsgebieten den Menschen vor Ort zu helfen, Schleuser und Schlepper unterstützen und die Migration nach Europa fördern.
  • Peter  Kaufmann aus Oftringen
    02.01.2016
    Ich persönlich als Einkaufstourist wünschen den starken Schweizer Franken mit dem Euro auf 1zu 1. Die Lebensmittel bei uns sind eh überrissen teuer.
  • alois  Leimgruber aus Villmergen
    01.01.2016
    KRK-Prämien steigen bei mir 17 Prozent, höhere Steuern, Eigenmietwert Erhöhung und höhere CO2 Abgabe. Beim Gas haben wir keine tiefere Preise obwohl der Oelpreis massiv gesunken. Ja Ja es wird ja alles billiger ?
    • Cyril  Burger aus Luzern
      02.01.2016
      KK: Wenn Sie die Grundversicherung meinen, selber schuld: Die kann man wechseln, man muss unabhänging von Alter und Krankheit aufgenomen WERDEN. Eigenmietwert: Wenn Sie sich Eigentum leisten können, sind Sie ja wohl nicht so arm. Und offensichtlich ist der Wert Ihres Eigentums gestiegen. Gas: Der Gaspreis ist historisch an den Ölpreis gekoppelt, sinkt aber immer 3 - 6 Monate nach dem siehe Erdgaspreise bei der BP Villmergen. Und das Benzin war seit 2007 nie mehr so billig. Ihr Problem?