Wie geht es weiter?
Die Daten der 4450 mutmasslichen Steuerbetrüger unter den US-Kunden, die die UBS genannt hat, liefert die Bank in einzelnen Tranchen an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Die Kunden erhalten darauf eine Verfügung. Dagegen und damit gegen die Auslieferung ihrer Daten können sie sich auf dem Rechtsweg wehren.
Ein wichtiger Stichtag ist der 1. Januar 2010. Haben sich bis dann 10000 UBS-Kunden freiwillig bei der US-Steuerbehörde angezeigt, ziehen die USA ihre Klage gegen die UBS definitiv zurück. Wie erwähnt liegt die Zahl der Steuersünder bereits bei über 9000 – deshalb hat die UBS guten Grund zur Hoffnung.
Wenn dieser Termin verpasst wird, steht und fällt die Zukunft für die UBS mit dem 24. August 2010. Bis dann müssen die Verfahren gegen die 4450 UBS-Kunden abgeschlossen und die Daten an die US-Behörden übergeben sein. Zudem darf die Zahl nicht «wesentlich» von den ominösen 4450 abweichen.