Neue Regeln für Banken UBS-Villiger kämpft gegen zu viel Staat

  • Publiziert: 16.09.2009, Aktualisiert: 02.01.2012

ZÜRICH – Schärfere Regeln für die Schweizer Banken? Der UBS-Präsident Kaspar Villiger bringt sich in Position für die heisse Debatte.

Die Debatte zu neuen Regeln für Banken spitzt sich zu. Denn bis zum Gipfeltreffen der Regierungsvertreter der 20 wichtigsten Industrie- und Entwicklungsländer ist es nicht mehr weit.

Am 24. September treffen sich die Mächtigen in der US-Stadt Pittsburgh. Dort sollen den Debatten auch Taten folgen. Das beschlossen zumindest der Französische Präsident Nicolas Sarkozy und Briten-Premier Gordon Brown an ihrem gestrigen Nachtesssen. Damit globale Finanzkrise mit all ihren bedrohlichen Folgen nie mehr auftreten kann.

«Sinnvolle Korrekturmassnahmen»

Heute bringt sich UBS-Präsident Kaspar Villiger in Position. Er warnt: Es wäre falsch, neue Regeln für Banken aufzustellen, die immer nur von den schlimmstmöglichen Szenarien ausgehen. Das schreibt Villiger in einem Artikel in der heutigen «HandeslZeitung».

In Zusammenarbeit mit dem Bankensektor sollten Politik und Regulatoren deshalb «sinnvolle Korrekturmassnahmen» erarbeiten, um das Ausmass von Finanzkrisen in Zukunft zu begrenzen.

«Gute Balance»

Anzustreben sei eine «gute Balance» zwischen Massnahmen zur Begrenzung volkswirtschaftlicher Risiken und genügend Freiräumen für einen prosperierenden Bankensektor.

«Es geht nicht nur um vertretbare Risikoprofile der Grossbanken, sondern auch darum, den Schweizer Finanzplatz im Wettbewerb mit anderen internationalen Finanzzentren zu stärken», schreibt Villiger. (SDA/pft)

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