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Marcel Rohner überbrachte die Hiobsbotschaft in der Fragerunde nach der Pressekonferenz: 600 bis 800 Stellen wird die UBS in der Schweiz streichen!
Ein Teil davon fällt in die Investement-Bank Schweiz und gehört somit zu den 2000 Stellen, die die UBS wie am Dienstag angekündigt weltweit in der 2008 extrem verlustbringenden Sparte streicht.
Ein Teil der Stellen fallen laut UBS aber auch in der profitablen Vermögensverwaltung weg und sind somit als zusätzlicher Stellenabbau zu verstehen.
«Soweit wie dies möglich ist gehen wir über die natürliche Fluktuation», sagte UBS-Sprecherin Eveline Müller-Eichenberger. Gemäss Aussagen von Konzernchef Marcel Rohner vor den Medien sei die natürliche Fluktuation bei der UBS in den letzten Monaten aber zurückgegangen.
«Substantielle Fortschritte»
An der Presskonferenz sagte Rohner weiter: «Das 4. Quartal war das schlimmste Quartal in der Geschichte unsere Bank. Es markierte auch den schlimmsten Punkt einer immer schlimmer werdenden Finanzkrise.
Wir wollten immer eines: Die Sicherheit unserer Kunden und unserer Bank gewährleisten. Das war der Hintergrund unsere Anfrage beim Bund und der Nationalbank.
Wie die Entwicklungen des 4. Quartals zeigen: Die Entscheidung war richtig und zum richtigen Zeitpunkt.
Die Marktkonditionen für die Finanzindustrie haben sich verändert. Wir haben unsere Geschäfte so verändert, dass unsere Geschäftszweige profitabel und stabil wachsen können.
Wir haben wichtige Teile der UBS reorganisiert. Obwohl wir ein schlechtes Jahr hinter uns haben, können wir substanzielle Fortschritte verzeichnen.»