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Sorgt sich um die Kaufkraft der Schweizer: Wirtschaftsministerin Doris Leuthard. (Keystone)
Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard sprach gestern mit dem Westschweizer Radio RSR. Dabei wies sie Kritiken zurück, die ihr angekreidet hatten, nicht am OECD-Steuertreffen vom Oktober 2008 teilgenommen zu haben.
Das wäre Sache des Finanzdepartements gewesen, sagte Leuthard. Die Finanzminister der OECD seien zu diesem Treffen eingeladen gewesen. Das Departement von Hans-Rudolf Merz habe aber auf eine Anmeldung verzichtet.
Kritik nicht gleich Liste
Leuthard bekräftigte ausserdem ihre Kritik an OECD-Generalsekretär Angel Gurría. Dieser habe nicht wirklich gesagt, dass er eine Schwarze oder Graue Liste von Steuerparadiesen publizieren werde. Und dies, obwohl man sich häufig ausgetauscht habe.
Die Schweiz wisse seit 30 Jahren, dass ihr Bankgeheimnis die OECD störe, sagte Leuthard weiter. Aber zwischen Kritik und der Publikation einer Liste bestehe doch ein Unterschied. (SDA)