
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Schwergewichte wie Nestlé stiegen um 7,3 Prozent, und die beiden Pharmatitel Roche und Novartis gewannen sogar je 12 Prozent. Diese Firmen gelten als konjunkturunabhängig. Die Titel von Swisscom stiegen um 11 Prozent. Swisscom gilt wegen der hohen Ausschüttungen und wegen der Staatsbeteiligung als stabiler Wert.
Diese Aktien zogen den Index nach oben, und so schloss der SMI um 6,66 Prozent höher bei 6099,62 Punkten.
Händler hofften, dass die jüngsten Abstürze der Schlussverkauf gewesen sein könnte.
Statt UBS lieber CS
Für die UBS reisst die Negativserie nicht ab. Die Aktien der Banken Credit Suisse und UBS entwickelten sich denn auch gegensätzlich. Beide Banken hatten am Vortag Kapitalerhöhungen bekanntgegeben. Während die UBS mit rund 60 Milliarden Franken des Bundes und der Nationalbank gestützt werden musste, bekam die CS 10 Milliarden am freien Markt.
Prompt wurden CS um 6,6 Prozent höher gehandelt, während die UBS-Aktien um 4,9 Prozent nachgaben.
Händler sprachen von Umschichtungen aus den Papieren der UBS in die der CS. Auch der Einstieg des Staats bei UBS habe die Skepsis im Markt nicht ausräumen können. Zudem setzte die Ratingagentur Standard & Poors die Bonitätsbewertung «AA-/A-1+» von UBS unter Beobachtung für eine mögliche Zurückstufung. (SDA/snx)
play
Zürcher Börse: heute optimistisch. (Keystone)