Herr Ospel, zahlen Sie Ihre Boni zurück!

  • Publiziert: 17.10.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

Schreiben Sie Marcel Ospel. Fordern Sie den ehemaligen UBS-Chef auf, seine Boni in der Höhe von 44 Millionen Franken zurückzuzahlen. Hier können Sie den Brief downloaden. Oder gleich unterschreiben.

Eine Bewegung entsteht! Gegen die überrissenen Millionenboni für verantwortungslose Banker.

Am Freitag haben viele BLICK-Leserinnen und -Leser spontan den Brief an Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel (siehe rechts) unterschrieben. Ospel soll gefälligst die mindestens 44 Millionen Franken Bonus zurückgeben, die er in den letzten drei Jahren kassiert hat. Für die Zeit, während der er die UBS in den Abgrund geritten hat.

Die Leser sind nicht allein. Thomas Minder, der Kopf hinter der Abzocker-Initiative, sagt: «Ospel sollte seine Boni zurückgeben. Freiwillig.» FDP-Nationalrat Ruedi Noser ergänzt: «Man kann nicht jahrelang Boni in Millionenhöhe kassieren und am Schluss die Sache dem Staat überlassen.» Und auch Nosers Parteipräsident Fulvio Pelli fordert Ospel zur Rückzahlung seiner Bonus-Millionen auf: «Ich würde mehr Verantwortungsgefühl erwarten.»

Am klarsten äussert sich UBS-Ehrenpräsident Niklaus Senn: «Man hätte den Bonus gar nie auszahlen dürfen», sagte der Ex-Spitzenbanker zu «Radio1». Und warum nicht? Weil Ospel der Hauptschuldige der UBS-Misere sei. Er und weitere Manager – zum Beispiel Ex-Konzernchef Peter Wuffli – hätten ihre Sorgfaltspflichten verletzt. «Deshalb sollten Ospel und Co. ihren Bonus zurückzahlen», ist für Senn klar.

Das Dumme ist nur: Zwingen kann Ospel niemand. Da sind sich die Juristen einig. Also müssten die Versager-Manager selbst zur Einsicht kommen, dass sie ihre Millionen eben doch nicht verdient haben. Doch da kann man lange warten. Ospel schweigt. Und Wuffli lässt ausrichten, er wolle sich nicht zum Thema äussern.

Besonders haarsträubend ist, wie selbstgefällig UBS-Präsident Peter Kurer schon wieder über «denkbare zweistellige Millionenboni» spricht. Und das am Tag der UBS-Rettung durch die Steuerzahler! nDer ehemalige UBS-Chef Marcel Ospel hat in seinen letzten drei Jahren mindestens 44 Millionen Bonus kassiert.

Viele Schweizer können nicht verstehen, dass nun der UBS mit Steuergeldern aus der Patsche geholfen wird. Die Manager aber ihre dicken Lohnzahlungen behalten dürfen.

Herr Ospel, bitte zahlen Sie Ihre Boni zurück
BLICK forderte bereits in seiner Ausgabe vom Freitag: «Herr Ospel, zahlen Sie Ihren Bonus zurück!» Helfen Sie mit und schreiben Sie dem Ex-UBS-Verwaltungsratspräsidenten in Ihrem Namen.

Den Brief können Sie hier als PDF downloaden und an BLICK einsenden an Redaktion BLICK, Dufourstrasse 23, Postfach, 8021 Zürich, faxen an 044 / 259 66 65.

Oder Ihren Namen im untenstehenden Formular eintragen. BLICK wird Ihre Forderung an Marcel Ospel weiterleiten.

Hier können Sie den Brief Downloaden

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