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Deutliche Worte des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama: Bisher habe die Regierung nur ein Konzept mit einem «erschütternden Preisschild» vorgelegt «und keinen Plan», sagte der Senator aus Illinois.
Dem Vorhaben fehlten Massnahmen zum Schutz der Steuerzahler und Hilfen für bedrängte Hausbesitzer. Doch trotz aller Kritik sprach sich Obama erneut für eine rasche überparteiliche Vereinbarung zur Lösung der Finanzkrise aus.
Stein des Anstosses ist das Rettungspaket im Umfang von 700 Milliarden Dollar, das die angeschlagenen Banken von faulen Krediten befreien soll. Zusammen mit bereits erfolgten Firmenübernahmen und Sicherheitsgarantien würde die Aktion zur Wiederbelebung des Kreditflusses etwa 1,3 Billionen Dollar kosten!
Die Regierung und der Kongress streben die Verabschiedung eines Rettungsplans noch in dieser Woche an. Falls der Kongress zustimme, müsse es aber Rechenschaftspflicht und Aufsicht geben, sagte Obama: «Angesichts des Vertrauensbruchs, den wir erlebt haben, und des enormen Ausmasses der Steuergelder, um die es geht, kann es keinen Blankoscheck geben.»
Wie Obama haben auch andere demokratische Kongressmitglieder gefordert, dass Hilfen für die Finanzinstitute mit Erleichterungen für von der Zwangsvollstreckung bedrohte Hausbesitzer verknüpft werden.
Ausserdem wollen sie mehr Kontrollmechanismen bei der Übernahme der Kredite als es die Regierung bisher vorgeschlagen hat. Zudem wollen sie Garantien, dass etwaige spätere Gewinne zuerst den Steuerzahlern zugute kommen. (SDA/num)
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Kritisiert Bushs Banken-Rettungsplan scharf: Barack Obama. (AP)