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Mit einem Riesen-Zahltag rechnet der UBS-Verwaltungsratspräsident nicht: «Schliesslich haben wir dieses Jahr einen Verlust gemacht», so Peter Kurer gegenüber «10vor10».
Bonus-Zahlungen für ihn sind dementsprechend kein Thema – was er bei einem Grundlohn von zwei Millionen Franken allerdings locker verschmerzen kann. Noch fettere Gehälter wären auch schlichtweg eine Frechheit: Schliesslich butterte der Bund heute ein 68-Milliarden-Rettungspaket in die Grossbank. Die UBS darf faule und illiquide Papiere im Wert von maximal 60 Mrd. Dollar an eine extra gegründete Zweckgesellschaft verkaufen. Die Schweizerische Nationalbank finanziert den Deal mit maximal 54 Mrd. Dollar, die UBS steuert 6 Mrd. bei. Damit die Eigenkapitaldecke der Bank nicht dünner wird, schiesst der Bund 6 Mrd. Franken in die Grossbank ein.
Zu happigen Bedingungen: 12,5 Prozent beträgt der Zinssatz. Was jährlich 750 Mio. Fr. in die Kasse spült, wie die interimistische Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf sagte.
«Jetzt sind wir am Schluss angelangt»
Trotzdem zeigt man sich bei der UBS optimistisch: «Die Probleme sind gelöst, niemand braucht sich Sorgen zu machen». Die UBS habe die Risiken substanziell angegangen. «Jetzt sind wir am Schluss angelangt», bekräftigte der UBS-CEO Marcel Rohner.
Und die Gefahr, dass der Schweizer Steuerzahler wegen den staatlichen Hilfsmassnahmen zur Kasse geboten werde, erachte die UBS-Führung als klein, sagte Rohner weiter. «Es kann durchaus so sein, dass am Schluss noch etwas übrig bleibt.» (SDA/zeb)
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Laut CEO Marcel Rohner kanns jetzt für die UBS nur noch nach oben gehen. (AP)