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Das Ziel ist klar: Dass Banker abkassieren, während ihr Arbeitgeber am Konkurs vorbeischrammt, das soll es nicht mehr geben. Soweit die Lehren aus der Finanzkrise.
Die EU-Minister wollen deshalb in Zukunft die Boni nur noch auszahlen, wenn die jeweilige Bank langfristig gute Zahlen ausweisen kann. Ist das nicht der Fall, soll sich der Bonus auch in einen Malus verwandeln können. Also einen Abzug.
Mit dieser Idee wollen die EU-Minister an den G20-Gipfel gehen, der in drei Wochen in Pittsburgh (USA) stattfinden wird. Dort sollen neue Regeln für die Banken diskutiert werden, die international gelten sollen.
Doch der radikalste Schritt bei den Lohnexzessen scheint bereits wieder vom Tisch zu sein, bevor der G20-Gipfel startet: Der Lohndeckel. Also eine klare Begrenzung nach oben, wie viel ein Banker maximal verdienen darf.
Diesen Vorschlag lancierte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zusammen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Postwendend nahm der britische Premier Gordon Brown dieser Stossrichtung den Wind aus den Segeln. Die Debatte sei legitim, doch so eine Begrenzung schwierig durchzusetzen. (pft)
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Frankreichs Präsident, Nicolas Sarkozy, will bei den Banker-Löhnen einen Deckel einbauen. Doch er steht mit der Forderung ziemlich alleine da. (AP)