Viele Hersteller von Bolognese-Fertigsaucen geizen beim Fleischanteil. 10 von 14 untersuchten Saucen enthalten weniger als 30 Prozent Fleisch.
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Bschiss beim Pastaplausch: Bei der Bolognese-Sauce sparen einige Hersteller am Fleisch. (Getty Images)
Eine echte Bolognese besteht zu einem Drittel aus Rindfleisch. Genau diese Zutat ist in vielen Fertigsaucen Mangelware, wie ein Test von «K-Tipp» zeigt. Die Konsumentenzeitschrift nahm die 14 meistverkauften Bolognese-Fertigsaucen unter die Lupe.
Den geringsten Fleischanteil hat die Sauce von Bertolli mit 8 Prozent und jene von Spar mit 9 Prozent. Der grosse Bschiss: Auf der Packung deklariert Spar einen Fleischanteil von 18 Prozent.
Am besten schneiden die Saucen Coop Naturaplan, Migros Salsa all’italiana sowie Via Emilia und La Dispensa Amerigo von Globus ab. Hier beträgt der Fleischanteil mehr als ein Drittel.
Bei den restlichen acht untersuchten Saucen liegt der Fleischanteil zwischen 16 und 28 Prozent.
Laut «K-Tipp» verzichteten die meisten Hersteller auf eine Stellungnahme. Einzig Discounter Spar versprach, wegen der Diskrepanz zwischen dem deklarierten und dem gemessenen Fleischgehalt «umgehend Qualitätskontrollen durchzuführen und mit dem Hersteller Kontakt aufzunehmen».
Dieses Ergebnis dürfte die Konsumenten hingegen freuen: Alle Saucen sind hygienisch einwandfrei. Das Labor fand keine gesundheitsgefährdenden Bakterien.
Wer sicher sein will, dass genügend Fleisch am K(n)ochen ist: Bolognese-Sauce selber machen. (cst)
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