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Schoggi-Job: Federer: Mio-Vertrag mit Lindt & Sprüngli

ZÜRICH – Ein süsses Versprechen: Da haben sich zwei weltbekannte Schweizer Namen gefunden: Federer und Lindt.

Von Daniel Meier und Marcel Speiser | Aktualisiert um 11:21 | 24.10.2009
Der Tennis-Star und der Schoggi-Konzern werden Partner. Das weiss BLICK aus zuverlässiger Quelle. Mitte nächster Woche soll der neue Werbevertrag bekannt gegeben werden. Konzernchef Ernst Tanner (63) und Roger Federer (28) werden den Deal gemeinsam vorstellen.

Am Firmensitz von Lindt & Sprüngli gibt man sich noch bedeckt. «Dazu kann ich gar nichts sagen», erklärt Firmensprecherin Silvia Kälin. Keine Bestätigung, aber auch kein Dementi. Aus Federers Umfeld war keine Stellungnahme erhältlich.

Fest steht: Federer und Lindt passen gut zueinander. Auf der einen Seite der beste Tennisspieler aller Zeiten, die amtierende Nummer 1 und einer der berühmtesten Schweizer. Und dazu die bekannteste Schweizer Schoggi-Marke, rund um den Erdball erfolgreich – und ganz klar auf das Top-Segment ausgerichtet.

Die Traditionsfirma (gegründet 1845) aus Kilchberg am Zürichsee verkauft Schokolade für drei Milliarden Franken pro Jahr. Das Sortiment reicht von Lindor-Kugeln über Pralinés bis zu den Schoggi-Tafeln, darunter etwa die «Excellence» mit hohem Kakaoanteil. Unklar ist, ob Federer für ein einzelnes Produkt werben soll oder als Botschafter für die Marke Lindt.

Der Sportler tritt für eine ganze Reihe von Schweizer Firmen auf, darunter die Uhrenmarke Rolex. Allein das bringt ihm geschätzte 15 Millionen ein. Dazu kommen die Swiss, Jura Kaffeemaschinen und die Versicherung Nationale Suisse.

Noch lukrativer sind die Deals mit internationalen Multis. Federers Auftritte für den Nassrasierer Gillette sollen pro Jahr 10 Millionen einbringen. Sein Racket-Hersteller Wilson zahlt geschätzte 3 Millionen pro Jahr.

Und natürlich Nike. Mit dem US-Sportartikelriesen hat Roger Federer im Januar 2008 einen Ausrüstervertrag geschlossen. Angeblich für die Rekordsumme von 130 Millionen Dollar!
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Erfolg und Schoggi: Beides macht süchtig ... (Keystone)
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Das sagen Blick.ch-Leser
reto diebold, münchenstein - 16:00 | 24.10.2009
» lieber Roger spende dieses Geld den armen hungernden Menschen auf dieser Welt danke
Monika Hausott, Toronto - 15:43 | 24.10.2009
» Is doch toll das Federer, der jetzt internationaler super-Spoertler ist, immer noch hauptsaechlich fuer Schweizer Produkte werbt und die Schweiz in der Internationale Presse zu jeder gelegenheit lobt! Wer 15 grand slams gewinnt und Jahre lang Number eins in seiner Sport art ist, dem goenne ich gerne ein paar lukrative Werbevertrage
Alexandra Weber, Zug - 15:25 | 24.10.2009
» Neid ist wohl immer da - doch es könnte auch mal für E.Tanner oder Federli in die Hosen gehen. Warum muss bloss sowas immer in der Öffentlichkeit ausgehandelt werden - warum kommen diese Diskretionen unters Volk? aw
Werner Bieinisowitsch, Sant Jordi - 14:39 | 24.10.2009
» Die Nobelmarke NIKE wird wie viele namenlose Konkurrenzprodukte im fernen Osten (Asien) hergestellt, zu denselben Produktionskosten, nur weil der Name NIKE draufsteht, kosten diese Artikel das zehnfache, und eben nicht weil die Arbeiter in der Fabrik mehr verdienen. Ich kaufe auch kein NIKE, ADIDAS, LACOSTE etc. da können noch so viele Spitzensportler Werbung dafür machen, und das, obschon ich ein grosser Fan von Roger bin, aber es ist einfach hirnverbrannt, solche Summen auszugeben.
ueli huwiler, leider Schweiz - 14:30 | 24.10.2009
» Naja, das sind im Vergleich zum späteren Gewinn keine grossen Summen. Federer ist ja alleine. Hat keine Untergebenen, sozusagen. Es ist bei Managern ja die Sauerei, 20 Mio. zu kassieren, während der kleinste Arbeiter nicht mal 5000.-- bekommt. Wäre dies der Mindestlohn, wäre es echt ok. Roger, du bist alleine. Also was solls, die Schweizer habe nämlich eine riesen Schwäche: Neid!
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