US-Richter billigt Vergleich Abgas-Bschiss kostet VW bis zu 16,5 Milliarden Dollar

Volkswagen kann den dicksten Brocken seiner «Dieselgate»-Rechtslasten in den USA aus dem Weg räumen. Der für Hunderte Zivilklagen zuständige Richter Charles Breyer gab seine endgültige Zustimmung zu einem Vergleich.

VW-Abgasskandal: US-Richter billigt 15 Milliarden VW-Vergleich play
Die Manipulationssoftware kommt VW teuer zu stehen. Reuters

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Der Vergleich könnte den Konzern bis zu 16,5 Milliarden Dollar kosten. Der Kompromiss sei «fair, angemessen und adäquat», teilte Breyers Gericht mit. Der Richter hatte schon bei einer Anhörung vor einer Woche signalisiert, dass er grünes Licht geben würde.

VW hatte die Entschädigungslösung zur Beilegung des Rechtsstreits bereits im Juni mit US-Behörden und zahlreichen Dieselbesitzern ausgehandelt, später einigte man sich auch mit klagenden US-Autohändlern. Breyer hatte den Vergleich im Juli zunächst auf vorläufiger Basis genehmigt. Bei den US-Kunden war der Kompromiss auf breite Zustimmung getroffen. Die überwiegende Mehrheit hat sich bereits registriert, um das Angebot anzunehmen.

Der Kompromiss gilt für rund 475'000 VW-Dieselwagen mit 2,0-Liter-Motoren, die mit einer Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet sind. VW hatte den Schwindel im September 2015 nach Vorwürfen des US-Umweltamts EPA eingeräumt. 

Bei zusätzlichen etwa 85'000 Fahrzeugen mit grösseren 3,0-Liter-Motoren ringt der Konzern allerdings weiter um eine Lösung mit den US-Behörden. In dieser Angelegenheit will Richter Breyer bis zum 3. November detaillierte Vorschläge sehen. (SDA)

Publiziert am 25.10.2016 | Aktualisiert am 26.10.2016
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6 Kommentare
  • Roger  Stahel 26.10.2016
    Ich war noch nie VW Fan und jetzt weiss ich auch sicher das ich nie einen kaufen werde!
    • Peter  Lanz 26.10.2016
      VW wurde dank Kriegsgefangenen gross. Die freiwilligen Mitarbeiter hatten die Wahl: Arbeiten bis zum umfallen oder Auschwitz. Und der ganze Vorstand ist heute noch grössenwahnsinnig und feiert Feste im Puff. Frag einfach Google, wenn du dich nicht mehr errinnerst. VW? Niemals!
  • Beat  Tschannen 26.10.2016
    Sehr gut für die Amerikaner! Aber umso schlechter sieht es für die Schweizer aus: ein kleines Messerli-Geschenk und ein Gutschein von Fr. 100.- (nur bis Ende 2017 gültig und ab Fr. 300.- Service-Leistungen usw.). Ist das RICHTIG ? NEIN, NIEMALS. Schweizer wehrt Euch mit der Sammelklage in Holland.
  • Ronald  Schmid aus Miami
    25.10.2016
    VW hat soviel Erfahrung, Technologie, etc. man muss ja nicht uebertreiben. Wenn an die Nahrungsindustrie denke und Pharma, Versicherung, Wall Street, uebertriebene Praemien dann liegt dieser VW Skandal ganz unten. VW Diesel waren Super Autos, jetzt kriegen wir noch Geld. Diese VW Diesel sind Edelmotoren. Schade. Sie werden sich auf jeden Fall erholen, das ist ausser Frage.
  • John  Livers aus St.Gallen
    25.10.2016
    Davon wird sich VW nie mehr erholen, denn die Autos sind jetzt schon zu teuer. GM wird es freuen ein Konkurrent aus dem Rennen genommen.
  • Thomas  Zürcher 25.10.2016
    Wie heisst es so schön:Betrügen und betrogen werden,nichts ist gewöhnlicher auf Erden.Strafen, Schadensersatzforderungen, Rückrufe. Die Marke Volkswagen wurde durch den Diesel-Skandal schwer beschädigt.Ja,VW muss jetzt bluten wegen seiner skrupellosen Trickserei.Das kommt davon wenn man um jeden Preis unbedingt die Nummer 1 werden will.