Die CS muss sparen Fallen jetzt weitere 1200 Stellen weg?

Die CS kann oder will nicht sagen, wie viele Stellen der neuen Sparrunde zum Opfer fallen werden. Der Bankpersonalverband fordert stattdessen Kürzungen bei den oberen Löhnen.

  • Publiziert: 18.07.2012
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Die Credit Suisse gab heute nicht nur bekannt, dass sie ihr Kapitalpolster vergrössert. Es soll auch gespart werden: Eine Milliarde Franken bis Ende 2013.

Fest steht, dass diese Einsparungen unter anderem mit einem Stellenabbau erreicht werden sollen. Wie viele Arbeitsplätze daran glauben werden, wollte CS-Chef Brady Dougan in einer Telefonkonferenz heute Morgen nicht verdeutlichen.

Mehrere Möglichkeiten zum Sparen

Um eine Grössenordnung zu geben, wies Dougan darauf hin, dass im 2-Milliarden-Franken-Kostensenkungsprogramm, das bereits abgeschlossen wurde, der Personalbestand um 2500 Mitarbeitende reduziert wurde.

Das würde bedeuten, es fallen bis Ende nächsten Jahres weitere rund 1200 Stellen weg. Doch das will weder Dougan noch die Pressestelle der CS bestätigen. «Es gibt neben dem Personal verschiedene Bereiche, wo man sparen kann», sagt Sprecher Marc Dosch zu Blick.ch.

Im Video-Interview mit der Nachrichtenagentur awp bekräftigt Dougan, dass «die Auswirkungen auf das Personal minimal» ausfallen werden. Im Übrigen gebe es in der Schweiz noch offene CS-Stellen.

Bei den oberen Löhnen sparen

Denise Chervet vom Schweizerischen Bankpersonalverband (Sbpv) befürchtet dennoch einen beträchtlichen Stellenabbau und warnt gleichzeitig: «Die Banken müssen sorgfältig mit Arbeitsplätzen in der Schweiz umgehen.»

Sie erwartet, dass vor allem bei den oberen Löhnen – über 200'000 Franken pro Jahr – Einsparungen vorgenommen werden. Chervet: «Das haben sie bisher nicht getan.» (alp)

Beliebteste Kommentare

  • Thomas  Herrmann , Chur
    Mit dem Bankgeheimnis fallen auch die Löhne, Stellen und der vermeindliche Wohlstand weg. Die 1200 Stellen werden nicht die letzten sein.
    • 18.07.2012
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  • Rees  Keller , Basel
    Der Stellenabbau ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dass die "Oberen" auf Lohn verzichten solllen ist Wunschdenken und eher Grundlage für ein Märchenbuch...
    • 18.07.2012
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Alle Kommentare (5)

  • Fridolin  Glarner-Walker , Genf
    Die Finanzwelt handelt unverantwortlich und bringt ganze Volkswirtschaften in Schwierigkeiten. Leute werden entlassen, wer Bankprodukte kauft, riskiert sein Geld zu verlieren, auf Sparguthaben gibt es kaum mehr Zinsen, doch die Oberen dieser Gilde bedienen sich auf unverschämte Art und Weise.
    • 19.07.2012
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  • Abbas  Schumacher , Basel , via Facebook
    CS-Chef Brady Dougan entlassen und siehe da, es sind über 70 Millionen im Topf! Was der kann, Leute entlassen, dass mach ich der CS auch zu weit günstigerem Lohn!
    • 19.07.2012
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  • Martial  Callair , Aargau
    Dougan hat bis jetzt dermass einkassiert, dass die CS Mitarbeiter entlassen muss. Immer dasselbe Trick auf Kosten der Mitarbeiter!
    • 18.07.2012
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  • Thomas  Herrmann , Chur
    Mit dem Bankgeheimnis fallen auch die Löhne, Stellen und der vermeindliche Wohlstand weg. Die 1200 Stellen werden nicht die letzten sein.
    • 18.07.2012
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  • Rees  Keller , Basel
    Der Stellenabbau ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dass die "Oberen" auf Lohn verzichten solllen ist Wunschdenken und eher Grundlage für ein Märchenbuch...
    • 18.07.2012
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