Expansion dank SBB-Deal Sprüngli nimmt den Schnellzug

Dank einer Kooperation mit den SBB und dem Start-up Notime kann die Confiserie Sprüngli die Westschweiz und das Tessin mit Luxemburgerli beliefern – noch am Tag der Bestellung.

Luxemburgerli: Sprüngli schliesst SBB-Deal für Schnellzug-Transport play
Dimitri Dolder, Leiter Fahrerteam Zürich von Notime, Tomas Prenosil, CEO von Sprüngli und Philipp Antoni, Mitgründer von Notime im HB Zürich (von l. nach r.). cdg Beratungen/Alexander Egger

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Die Lieferung am Tag der Bestellung – die Same-Day-Delivery – wird zum Schlagwort des Jahres im E-Commerce. Bislang werben hierzulande nur ein paar wenige Konsumelektronik-Händler im Internet mit der Blitzlieferung, zum Beispiel Brack.ch und Steg.ch.

Ab 2017 will auch die Confiserie Sprüngli mitmischen und Online-Kunden innert weniger Stunden gleichentags zur Wunschzeit beliefern. «Wir möchten die Chancen der Digitalisierung nutzen», schreibt Tomas Prenosil, CEO Confiserie Sprüngli, in einer Medienmitteilung.

Durch eine Kooperation mit den SBB und dem Technologie-Start-up Notime sei eine rasche Lieferung innerhalb der ganzen Schweiz möglich.

Luxemburgerli: Sprüngli schliesst SBB-Deal für Schnellzug-Transport play
Tomas Prenosil, CEO von Sprüngli, und Philipp Antoni, Mitgründer von Notime (von links nach rechts).  cdg Beratungen/Alexander Egger

Eine schnellere Verbindung ins Tessin durch den Gotthardtunnel hat den Luxemburgerli-Deal angeschoben: Jetzt können wir den grossen Sprung nach vorn machen, heisst es weiter. Und das Tessin, aber auch die Westschweiz deutlich schneller beliefern – ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.

So funktionierts: Der Kunde bestellt im Sprüngli-Webshop. Anstatt nur  bei der Same-Day-Delivery in Zürich kann man bald in sämtliche grösseren Städte der Schweiz auswählen. Notime bringt die Sprüngli-Produkte nach der Bestellung sofort vom Zürcher Paradeplatz zum Hauptbahnhof Zürich. Von dort werden sie in eine beliebige Stadt in der Schweiz gebracht.

Weniger als zwei Stunden für Tessin-Lieferung

«Nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels gelangen die Produkte innert weniger als zwei Stunden beispielsweise nach Lugano», sagt ein Notime-Sprecher zu BLICK. Dort angekommen, nimmt ein Notime-Velokurier das Paket entgegen und stellt es dem Empfänger zu.

Was die Same-Day-Delivery kostet, konnte der Sprecher noch nicht sagen. Die Rede ist von «attraktiven, einheitlichen Konditionen». Allein der Versand dürfte zwischen 15 und 20 Franken kosten.

Sprüngli kann auf ein Netz von aktuell 300 Notime-Fahrern und Velo-Kurieren zurückgreifen. Das Start-up arbeitet bereits mit Interdiscount und Brack zusammen. 

Doch nicht nur online setzt die Confiserie zum Sprung an, sondern auch punkto Ladenexpansion: Im Juni 2017 eröffnet Sprüngli eine neue Filiale in St. Gallen, dann wird das Unternehmen 23 Verkaufsgeschäft schweizweite haben, kündigt Sprüngli in der heutigen Medienmitteilung an.

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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3 Kommentare
  • Paul  Meier 13.12.2016
    Das ist die verrückte digitalisierte Welt. Jeder Konsument im Internet sollte sich bei jeder Bestellung fragen, brauche ich das wirklich. Ich bevorzuge die persönliche Beratung und kaufe am Ort und in Einkaufs-Centern um die Ecke. Ich will die Schweizer KMUS unterstützen und Arbeitsplätze und Lehrstellen in der Schweiz erhalten. Deshalb kein Interneteinkauf und schon gar nicht Einkaufstourismus. Es liegt beim Einzelnen ob auch unsere Jungen noch eine Zukunft haben.
  • Peter  Leo 13.12.2016
    Da frage ich mich wieder einmal, worin liegt der Sinn der Uebung? Kann man wieder einmal sagen: Wir sind die Gescheitesten? Ist ein grosser Teil der Zeitgenossen wirklich so blöd, dass sie kaum bestellt, die Ware schon vor der Haustüre brauchen? Absurder gehts wirklich nicht mehr.
  • Hanspeter  Honsperger aus Laupen
    13.12.2016
    Was für eine "Bahnbrechende" Neuheit ! Ein ähnliches Angebot gab es schon in den 80er Jahren ohne Internet nur mit Telephon. Torten und Kuchen für Restaurand und Cafes!