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Die britische Olivant hielt ihre UBS-Beteiligung über den Prime Broker Lehman Brothers International Europe (LBIE). Nach dem Konkurs von Lehman hat Olivant nun offenbar keinen Zugriff mehr auf die UBS-Aktien.
Olivant sei in Kontakt mit dem LBIE-Konkursverwalter, um wieder zu den UBS-Aktien zu kommen, heisst es in einem knappen Communiqué, das heute auf der Internet-Seite der Beteiligungsgesellschaft veröffentlicht wurde.
Prime Broker stellen Hedge-Fonds Fremdkapital gegen Sicherheiten – vor allem Wertpapiere – zur Verfügung. Diese Aktien verwenden die Prime Broker dann aber auch für eigene Zwecke und leihen sie zum Beispiel an Dritte aus. Daher sind sie nur schwer zu finden.
Selbst wenn die ausgeliehenen Aktien aufgespürt werden, kann sie der urpsrüngliche Halter nicht einfach zurückfordern, da sie gemäss einem Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung» als Teil der Konkursmasse angesehen werden. Denn nach britischem Recht ist die Ausleihung von Aktien mit einem Transfer von Eigentum verbunden.
Das bringt Arnold in arge Verlegenheit: So war am Tag vor der ausserordentlichen Generalversammlung der UBS unklar, ob und mit welchem Gewicht er mitstimmen kann.
So oder so: Arnold dürfte sich grün und blau ärgern. Immerhin soll sein Aktienpaket laut «Tages Anzeiger» einen Wert von sage und schreibe 1,5 Milliarden Franken haben.
(SDA/gux)
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Luqman Arnold fragt sich wohl: «Wo sind meine Aktien, wo sind sie geblieben?» (Reuters)