Ex-Geschäftspartner von Liotard-Vogt «Seine Familie schämt sich sicher»

Der frühere Geschäftsführer von A Small World erhebt schwere Vorwürfe. Doch er hofft, sein Geld wiederzusehen.

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Neue Episode im Fall Patrick Liotard-Vogt. BLICK hatte Kontakt mit Joe Robinson, Ex-Chef von Liotards Online-Netzwerk A Small World. Er betreibt den Nestlé-Erben auf 1,6 Millionen Franken.

Liotard-Vogt beteuerte letzte Woche, dass sich die Betreibungen bald «in Luft auflösen» würden. Robinson sieht das anders und hofft auf den Schweizer Rechtsstaat. Er glaube, dass dieser dafür sorgen werde, dass Liotard-Vogt seine Schulden begleichen muss. «Es ist bedauerlich, dass Herr Liotard sich vor seiner Verantwortung drückt», schreibt er per Mail. Und setzt noch einen drauf: «Seine Familie und Freunde schämen sich sicher.»

Letzte Woche wurde publik, dass der Nestlé-Erbe auf 4,3 Millionen Franken betrieben wird. Im Herbst meldete er sich in seiner Wohngemeinde Stäfa ZH ab und zog auf die Karibikinsel St. Kitts.

Laut Robinsons Anwalt Peter Wild stammen die Schulden aus einem Ak­tienverkauf. Liotard-Vogt übernahm Robinsons Anteile an A Small World. Die Rechnung beglich er nie und schob die Zahlung immer hinaus.

Schliesslich einigte man sich auf eine Sicherheit. «Meinem Mandanten wurde ein Pfand auf eine Liegenschaft zugesichert, die in irgendeiner Form zur Gruppe von PLV ­gehört», so Wild. Seit das Be­treibungsverfahren eingeleitet wurde, sei Liotard sehr «bemüht, sich unserem Zugriff auf die Forderung zu entziehen».

«Herr Liotard-Vogt zieht sämtliche Register, das Verfahren zu verzögern», sagt Wild. Robinson sei «sehr verärgert, aber nicht beunruhigt», weil er aufgrund des Pfandes das Geld erhalten werde.

Publiziert am 28.01.2014 | Aktualisiert am 02.07.2014
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