Essen, Destinationen, Flugzeuge Das wird alles neu bei der Swiss

Die Swiss überlässt der arabischen Konkurrenz das Feld nicht kampflos. Mit neuen Europadesinationen, regionaler Bordverpflegung und neuen Flugzeugen will die Lufthansa-Tochter punkten.

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Die Swiss ist unter Druck. Die Billig-Konkurrenz macht der Lufthansa-Tochter zu schaffen. Nun präsentiert die Airline ihre Strategie für die Zukunft. Davon profitieren sollen vor allem die Passagiere.

Die Fluggesellschaft fliegt ab dem Sommer 2015 ab Zürich insgesamt 22 neue europäische Destinationen an - das ganze Jahr. Darunter Neapel, Porto, Leipzig, Göteborg, Helsinki, Riga und Zagreb. Zusätzlich wird die Swiss im Sommer Palermo, Brindisi, Malta, Thessaloniki, Izmir und Santiago de Compostela anfliegen.

Gleichzeitig fliegt die Airline neu 16 Mal in der Woche die Strecke Genf - Lugano. Damit tritt sie in direkte Konkurrenz mit dem ehemaligen Partner Etihad Regional, welchem das Unternehmen kürzlich die Zusammenarbeit gekündigt hat.

Mehr Sitzplätze

Im November dieses Jahres baut die Airline ihre bestehenden A320 und A321 um. Damit soll die Sitzplatzkapazität erhöht werden. Durch neue Sitzmodelle soll sich der Komfort aber nicht verschlechtern. Die ersten umgerüsteten Flugzeuge sollen bereits Ende November in Einsatz sein.

Mit der Umrüstung ändert die Swiss auch das Konzept der Bordverpflegung in der Economy Class. Neu erhalten Passagiere frische Produkte von lokalen Produzenten. Je nach Fluglänge gibts warme Quiches, frische Salate und warme Desserts.

Ab 2015 werden die Avro RJ 100 mit 30 Bombardier CSeries Flugzeugen ersetzt. Die werden für Kurz- und Mittelstreckenflüge zum Einsatz kommen. Zwischen 2019 und 2022 will die Swiss zudem ältere Airbus A320 und A321 durch zehn A320neo und fünf A321neo ersetzen. Die Kosten dafür belaufen sich auf total fünf Milliarden Franken. (bam)

Publiziert am 06.10.2014 | Aktualisiert am 06.10.2014
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11 Kommentare
  • Havi  Alrub 06.10.2014
    grösserer sitzabstand mit der gleichen preisstruktur, dann bin ich dabei alles andere ist pure augenwischerei.
  • Peter  Brunold 06.10.2014
    warum fliegt Swiss nicht nach Memmingen? Da hats auch noch einen Flughafen....
  • Salomon  Rittergold aus Lausanne
    06.10.2014
    Günstigere Preise lockt die Kundschaft an. Um das zu erreichen braucht es mehr Sitze, was bedeutet unkomfortabler, da können die sagen was sie wollen. Kleinere Gehälter wirds geben und die Verpflegung wird auch darunter leiden. Bleibt nur das nette Lächeln, das allein um sonst ist.
  • Frederick  Hitz 06.10.2014
    Super; dass es aber auf den Langstrecken mit der neuen Boeing 777-300ER zu massiven Einbussen in der Economyklasse kommt, davon steht hier nichts. Es werden 10 Sitze pro Reihe montiert! Wer 12 Stunden lang Körperkontakt zu fremden Leuten sucht, ist hier richtig. Eine absolute Zumutung!!!
    • Andreas  Hasler 06.10.2014
      Und in ihrem Kommentar steht dafür nichts davon, dass die 777 breiter ist als der Airbus A330-XXX...
    • Hans-Jorg  Merz , via Facebook 06.10.2014
      Wer Swiss fliegt ist selber schuld. Weniger Platz dafür höhere Preise.Surfen sie im Internet und sie werden Airlines finden, die viel mehr bieten sowohl in Bezug auf Sitzabstand und Essen.
    • Werner  Caviezel , via Facebook 06.10.2014
      Die Standartkonfiguration bei der B777 sind aber 9 Sitze: 3-3-3. Vereinzelt sieht man 3-4-3. Glaube nicht, dass Swiss das so macht. Zudem wird es vermutlich bald die Premium-Eco gebe.
  • Werner  Caviezel , via Facebook 06.10.2014
    Da klingt gut. Porto, Santiago de Compostela sind Destinationen, die bisher nur mit teuren Umsteigeverbindungen erreichbar waren. Ausser Santiago, da nur ab Basel mit easyJet resp. Zürih direkt mit Vueling sehr teuer zu erreichen war.