Eröffnung im September 2017 Gwerbler zittern vor Luzerner Mega-Shopping-Mall

Im September 2017 wird in Ebikon LU das zweitgrösste Shopping Center der Schweiz eröffnet. Neben den Läden von Migros und H&M gibt es dort auch eine Indoor-Surfanlage.

Die Mall of Switzerland eröffnet am 28. September 2017. play
Die Mall of Switzerland eröffnet am 28. September 2017. Zvg

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Diese Nachricht dürfte Detailhändler in Luzern ärgern: Am 28. September 2017 eröffnet in Ebikon LU, zehn Auto-Minuten von der Kantonshauptstadt entfernt, das zweitgrösste Shoppingcenter der Schweiz seine Tore. Nur das Shoppi Tivoli in Spreitenbach AG ist grösser.

Auf dem 65'000 Quadratmeter grossen Gelände werden rund 150 Geschäfte und Gastrobetriebe eingemietet sein. Hauptmieterin ist die Migros: Die Genossenschaft breitet sich auf 7000 Quadratmeter Fläche aus – unter anderem mit Do it + Garden, Melectronics, Micasa und SportXX.

Loungen, einkaufen oder Sport treiben: Mit der Mall of Switzerland in Ebikon LU öffnet im September das zweitgrösste Einkaufszentrum der Schweiz. play
Die Mall of Switzerland ist 65'000 Quadratmeter gross. ZVG

Auch lokale Läden

Weitere bekannte Mieter sind H&M, Mango, Foot Locker oder Ochsner Sport. Auch lokale Unternehmen wie die Confiserie Bachmann werden vertreten sein, schreibt die «Luzerner Zeitung».

Die Mall wird zudem über die erste Indoor-Surfanlage der Schweiz verfügen. Dazu kommt ein Fitness-Center und ein Kinderhort. Auf dem Vorplatz des Einkaufstempels sind Events und Attraktionen für Kinder und Erwachsene geplant. Auch 191 Wohnungen der Migros Pensionskasse sind im Bau untergebracht. 

Damit ein so grosses Shopping Center rentiert, muss es jährlich 300 bis 400 Millionen Franken Umsatz machen, schätzt Detailhandels-Experte Thomas Hochreutener. Rentiert die Mall, so entgehen den Detailhändlern in Luzern, Ebikon und Umgebung pro Tag rund eine Million Franken Umsatz.

Shopping Centern unter Druck

Die Stadtluzerner City-Vereinigung will nicht, dass die Kunden aus der Stadt abwandern. «Das grösste Shoppincenter der Region existiert bereits, nämlich die Stadt Luzern selber», hiess es kürzlich an einer Tagung. 

Ob die Mall erfolgreich wirtschaften wird ist unsicher: Einkaufstourismus, der Preiszerfall und der Online-Handel machen den Shopping Centern das Leben schwer. Letztes Jahr ist der Gesamtumsatz der Einkaufstempeln um drei Prozent ins Minus gerutscht. (bam)

Publiziert am 28.12.2016 | Aktualisiert am 28.12.2016
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23 Kommentare
  • Kannan  Lingam aus Buchrain
    29.12.2016
    Man vergisst das Emmen-Center, welches saniert wird. Ist nur ca. 5 Autominuten entfernt. Im Kanton selber hat es viele kleine Einkaufszentren. Ich sehe die Mall of Switzerland als Flop, Pilatusmarkt in Kriens lässt grüssen.
    • Vanessa  Meier 29.12.2016
      Das Emmen Center läuft viel zu gut und ist oft überfüllt. Das neue Center wird erfolgreich sein. Jedes Jahr kommen Tausende neue Einwohner in die Region Luzern. Die alle müssen auch irgendwo einkaufen. Schon jetzt leben Hunderttausende Menschen in der Region Luzern / Zug.
  • Walter  Reusser , via Facebook 29.12.2016
    ... da gibt es nichts mehr zu zittern. Die keinen Detailhändler sind ja eh Tod in der Schweiz. Die grossen von der Regierung geschützten als Monopol betriebenen steuerbefreiten Detailhandelskolosse teilen sich in aller Ruhe die Märkte auf.
  • Vanessa  Meier 29.12.2016
    Was im Artikel nicht steht. In der Nähe betriebt die Migros einen alten MParc mit vielen Fachgeschäften, der dann schliessen wird. Somit gibt es weniger neue Verkaufsfläche als es jetzt schon hat. Das Center wird also sehr gut rentieren gerade wegen den vielen 150 Geschäfte und den Migros Läden, da zudem jedes Jahr eh tausende neue Anwohner kommen durch die Masseneinwanderung.
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 28.12.2016
    Na so was: «Das grösste Shoppincenter der Region existiert bereits, nämlich die Stadt Luzern selber.» Man kann dort Kleider, Uhren und Brillen kaufen, sonst nichts. Mit dem Parkieren des Autos wird auch nichts. Parkplätze weg und die Parkhäuser zum Luxusgut erklärt. Ob da noch etwas Geld übrig bleibt für einen Einkauf. Zudem regiert in Luzern grün-rot, die Innenstadt ist somit tot.
  • Marco  N aus Reinach
    28.12.2016
    Die Planer lachen noch, -aber das haben sie im "Stucki" in Basel auch getan und jetzt kratzt das Stucki seit Jahren an der Pleite. Wer glaubt, dass es ausgerechnet in der Innerschweiz anders laufen wird ist echt naiv. Die Zeiten der MEGA-Zentren sind definitiv vorbei. Ich persönlich gehe lieber in den Hofladen für frische Produkte und den Rest finde ich ohne Parkplatzkampf und Menschenmassen.
    • Vanessa  Meier 29.12.2016
      Luzern ist nicht Basel. Die Grenze ist weit weg. Das Center wird sehr gut laufen.
    • Weber  Thomas aus Wellingen
      29.12.2016
      Tja Marco N.
      Mit dem Stücki muss ich Dir recht geben, allerdings ist da ein riesiger Unterschied. Das Stücki haben die 5 Gehminuten von der Deutschen Grenze gebaut wo auch gleich ein Grosses Kaufhaus steht, logisch geht da keiner hin wenn ich nebenan 30 Prozent weniger bezahle und auch noch ein Basler Trämli davor haltet. Das wir aber nicht das Problem in Ebikon sein. Ich denke dchon das es laufen wird, schon wegen der Parkplatz Situation in Luzern (Emmen Center läuft ja auch).