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Schon im letzten Sommer und jetzt erneut über die Weihnachtstage hat Birkenfeld offenbar die Zentrale der Sozialdemokratischen Partei kontaktiert: «Im Interesse der Öffentlichkeit und der Steuerzahler sind wir an soliden Nachweisen interessiert», sagte heute ein SP-Sprecher und bestätigte damit Berichte der Westschweizer Zeitung «Le Temps».
Da die Dokumente bisher bei der SP nicht eingetroffen sind, konnte der Partei-Sprecher aber keine weiteren Angaben über etwaige Inhalte machen. Die Partei will nach eigener Aussage im Fall des Erhalts der Dokumente von Birkenfeld der Justiz nicht vorgreifen. Nach Prüfung würden sie aber gegebenenfalls der Zürcher Staatsanwaltschaft übergeben.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hatte Mitte Dezember entschieden, vorläufig keine juristischen Massnahmen gegen das Ex-UBS-Management einzuleiten. Birkenfeld hingegen wird morgen Freitag in den USA seine 40-monatige Haftstrafe antreten, weil er als UBS-Berater einen US-Bürger zur Steuerhinterziehung angeleitet hat. (sda/gmu)
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Bradley Birkenfeld auf dem Weg zum Gericht. Jetzt will er der SP neue Informationen zuführen. (AP)