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In der Wirtschaftskrise wird weniger Post versandt. Mit dem für 2009 erwarteten Einbruch bei der Briefpost zwischen drei und vier Prozent kann die Post «Sondermassnahmen» beim Personal nicht ausschliessen. Mit anderen Worten: Entlassungen sind im Bereich des Möglichen.
Die Situation könne mit der natürlichen Fluktuation nicht behoben werden, bestätigt Post-Sprecherin Nathalie Salamin einen entsprechenden Artikel der «SonntagsZeitung». Auch der Abbau von Überzeit- und Ferienguthaben könne den Einbruch bei der Briefpost nicht wettmachen.
Salamin betont, dass eine Analyse über den Personalbestand jährlich durchgeführt werde. Sollten in diesem Jahr tatsächlich «Sondermassnahmen» ergriffen werden müssen, so würde sicher ein Teil des betroffenen Personals pensioniert werden. Im Bericht der «SonntagsZeitung» ist die Rede von einem Abbau von bis zu 600 Briefträgern.
Auch Preiserhöhungen
Post-Chef Michel Kunz hatte noch im Juni künftige Preiserhöhungen angetönt. Der Rückgang des Briefvolumens sei kostenseitig schwierig aufzufangen. Eine Preiserhöhung in den nächsten Jahren sei daher absehbar. (SDA/gca)