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UBS-Chef Oswald Grübel erhielt nicht nur 3 Millionen Lohn. Die Bank ersetzte ihm auch 13,1 Millionen Franken für Optionen, die er als Chef der Credit Suisse erhalten hatte. Anstelle der CS-Papiere gab es ein Vergütungsvehikel der UBS.
Und das hat seit seinem Amtsantritt im Februar massiv an Wert gewonnen: Heute ist es 24 Millionen Franken wert!
Politiker von links bis rechts sind empört über das Lohnpaket für Grübel. Vor allem weil bei seinem Amtsantritt im Februar 2009 dieser Deal kein Thema war. Damals wurde nur über den Lohn von 3 Millionen informiert.
«Das ist sehr stossend. Die Bank hätte das offenlegen müssen», sagt SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli. Und SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer doppelt nach: «Das ist ein absoluter Skandal. Die Steuerzahler wurden an der Nase rumgeführt. Herr Grübel hat sich damit unglaubwürdig gemacht.»
Noch mehr stösst sich Mörgeli aber an einer anderen Zahl. Peter Kurer erhielt für die vier Monate bis zur Amtsübergabe an Kaspar Villiger Ende April 794008 Franken. Um den Stab an Villiger zu übergeben erhielt er nochmals 1 Million Franken.
In der Sprache der Bank tönt das so: «Für laufende Beratungsdienstleistungen und Unterstützung bei der Übergabe seines Amtes an seinen Nachfolger.» Doch das ist nicht alles: Die UBS warf Kurer auch noch 3,3 Millionen für seine Pensionskasse hinterher: «Zur Deckung des Defizits in seiner Pensionskasse», so die offizielle Begründung.
Christoph Mörgeli: «Das ist doch hirnrissig. Kurer war ja dabei, als das Schlamassel bei der UBS passierte.»
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Ex-Präsident Peter Kurer erhielt von der UBS für 2009 ein Gesamtpaket: von 5,1 Millionen Franken. (Keystone)