Durchwachsenes Resultat LafargeHolcim mit 10 Prozent weniger Umsatz

Der Zementkonzern LafargeHolcim hat im dritten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient.

Durchwachsenes Resultat: LafargeHolcim mit weniger Umsatz play
Zementriese LafargeHolcim setzt weniger um im dritten Quartal 2016. PATRICK B. KRAEMER

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Der Zementkonzern LafargeHolcim hat im dritten Quartal zwar weniger umgesetzt, aber mehr verdient. Der Umsatz schrumpfte um 10,1 Prozent auf 7,04 Milliarden Franken. Der Reingewinn stieg dagegen von 812 Millionen auf 1,1 Milliarden Franken, wie der Branchenprimus am Freitag in einem Communiqué bekannt gab.

Grund für den Umsatztaucher sind unter anderem eine Reihe von Verkäufen von Ländergesellschaften. Auf der Gewinnseite wirkten sich Sparmassnahmen und die Erhöhung der Zementpreise positiv aus.

Damit hat der grösste Zementkonzern der Welt die Erwartungen der Finanzgemeinde teils erfüllt. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit mehr Umsatz, aber etwas weniger Betriebsgewinn gerechnet.

Bausektor in Brasilien leidet

Eine Reihe von Ländern hätten mehr Betriebsgewinn abgeworfen, schrieb LafargeHolcim. Einen wesentlichen Beitrag hätten die Philippinen, die Vereinigten Staaten, Mexiko, Argentinien, Ägypten und Algerien geleistet. Dort hätten sich Kostendisziplin, Synergien und die Preisstrategie positiv ausgewirkt.

Andererseits blieben einige Märkte weiterhin herausfordernd. Während der Bausektor in Brasilien weiter unter der schwachen Konjunktur litt, beeinflussten in Indonesien und Malaysia Überkapazitäten und der harte Wettbewerb den Geschäftsgang. In Brasilien seien entschiedene Massnahmen zur Kostenreduktion ergriffen worden, teilte der Konzern mit.

Synergien steuerten im dritten Quartal 183 Millionen Franken zum Ergebnis bei. Damit hat LafargeHolcim sein Synergieziel von 450 Millionen Franken für 2016 zum Ende des dritten Quartals bereits erfüllt. Der Konzern erwartet nun Synergien von mindestens 550 Millionen Franken für das Gesamtjahr. (SDA)

Publiziert am 04.11.2016 | Aktualisiert am 04.11.2016
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  • Ruedi  Voser 04.11.2016
    Alles paletti. Ein paar Produktionsstätten in zur Zeit nicht rentierenden Länder mit ein paar tausend Mitarbeitern schliessen, Preise in funktionierenden Ländern erhöhen und schon stimmt der Profit für die Shareholder. So muss Wirtschaft.