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Das Abenteuer in den Golfstaaten dauerte nur wenige Monate. Ende Juli wirft André Dosé (50) den CEO-Job bei der Gulf Air in Bahrain wegen Querelen mit dem Verwaltungsrat hin. Und schon jetzt hat er eine neue Aufgabe in Aussicht. Aus seinem Umfeld ist zu erfahren: Es zieht ihn wieder in den Süden, diesmal nach Spanien.
Für seine neue Aufgabe, so heisst es, wird er ein ganzes Team mitnehmen, das ihm auch bei der Sanierungsarbeit in Bahrain zur Seite stand, unter anderem Ray Lyons, der als Netzwerk-Spezialist für die Swissair arbeitete. Konkretes will der frühere Swiss-Chef partout nicht verraten: «Die Sache ist noch nicht spruchreif.»
In Spanien gibt es etliche Luftlinien, bei denen Dosé landen könnte. Da wäre etwa die Charter-Airline Spanair, die schon länger zum Verkauf steht. Deren Besitzerin SAS aber dementiert, dass Dosés Einsatz bevorsteht. Die staatliche Iberia, die ebenfalls zum Verkauf steht, hat zwar noch keinen neuen Besitzer, aber auch kein Führungsproblem. Die einzige Airline in Spanien, die mit Problemen kämpft und auch Ausschau nach einem neuen CEO halten könnte, ist die Billig-Airline Clickair, wie der Airline-Spezialist Sepp Moser (61) sagt.
Vertraute von Dosé vermelden, der fliegende Manager komme nicht als Restrukturierer zum Einsatz, sondern beim Aufbau einer neuen Langstrecken-Airline, die sich erst in Gründung befindet. Adelante, André!