Kooperation mit Orange Diese Nespresso-Automaten sind auch ein Handy

  • Publiziert: 22.02.2012
  • von Ulrich Rotzinger

Die Büro-Modelle Aguila und Zenius rufen den Kundendienst an, wenn's hakt oder sie mehr Kapseln brauchen.

Für Gastronomie und Geschäftswelt hat Nespresso ihre jüngsten Kaffeeautomaten jetzt optimiert. Die Büro-Kafi-Automaten Aguila und Zenius werden neu mit SIM-Karten von Orange bestückt, so dass sie selbstständig mit dem Kundendienst kommunizieren können. Die Kooperation gaben die Tochterunternehmen von Nestlé und France-Télécom am Dienstag bekannt.

So funktionieren die sprechenden Kaffeemaschinen: Tritt eine Störung auf, wird mittels GPRS-Verbindung, die auch bei Smartphones zum Einsatz kommt, Kontakt mit dem Kundendienst aufgebaut. "Bitte Entkalken", "Ventil verstopft", "Druck-Abfall": Anhand von vordefinierten Meldungen weiss der Techniker sofort, wo es hakt. Auch eine normale Überwachung, etwa die Feststellung des Kapselbedarfs, sei möglich - auch in umgekehrter Richtung. Eine SMS schreiben könne man mit den Maschinen allerdings nicht.

Und wann lernen Nespresso-Haushaltsmaschinen sprechen? Wäre doch praktisch, sich nicht mehr um den Kapsel-Nachschub kümmern zu müssen. Private müssen sich da noch ein paar Jahre in Geduld üben bis die Technik für sie erschwinglich wird, heisst es. Noch sind die rund 15000 Franken teuren sprechenden Kaffeemaschinen grossen Firmen, Restaurants und Kongresszentren vorbehalten.

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