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Der Bankomat: Laut Umfrage die grösste Abzocke. (Keystone)
Jeder fünfte Tourist regt sich ab den hohen Bancomat-Gebühren im Ausland auf. Ebenfalls für rote Köpfe sorgen teure Ausflugspakete und kostenpflichtiges Internet im Hotel.
Die Ferien sind gebucht, und das Budget steht. Trotzdem lässt manch einer am Schluss der Reise mehr Geld liegen als geplant. Die Reise-Suchmaschine Skyscanner hat 600 Touristen aus verschiedenen Ländern gefragt, was die grössten Ferien-Abzocker sind.
19 Prozent der befragten Tourist findet Geldabheben am Bancomaten das grösste Ärgernis (siehe Tabelle unten). Das böse Erwachen kommt oft erst zu Hause mit dem Bankauszug: Die Provision kann je nach Land bis zu 3 Prozent betragen.
Auf Platz zwei stehen Tagesausflüge. Vor Ort – zum Beispiel im Hotel – gebuchte Exkursionen sind oft überteuert. Deshalb gilt: Wer an einer geführten Tour teilnehmen möchte, sollte vor der Reise die Angebote vergleichen.
13 Prozent der Befragten ärgern sich über kostenpflichtige Internetverbindungen. WLAN ist lange nicht in jedem Hotel gratis. Je nach Haus beträgt die WLAN-Gebühr bis zu 25 Euro pro Tag.
Auch hier sollte man sich vorgängig informieren: Ist WLAN im Hotel gratis oder hat der eigene Telefonanbieter ein attraktives Auslandsurfpaket? Ebenfalls für Ärger sorgen teure Taxifahrten, Kreditkartengebühren oder die Liegestuhlmiete am Strand.
Im Ranking nicht aufgeführt sind die Roaming-Gebühren. Die Kosten für Telefonie und Internetnutzung im Ausland sind vor allem in der Schweiz ein Thema. EU-Bürger zahlen seit diesem Sommer für einen Anruf im europäischen Ausland nur noch 35 Rappen pro Minute. Schweizer berappen je nach Anbieter das Fünffache. (cst)
Tabelle - Das sind die grössten Ferien-Abzocker:
| Abzocke | So viele Touristen ärgert's |
| Bargeld am Bankautomaten | 19 Prozent |
| Touristische Ausflugspakete | 17 Prozent |
| WLAN im Hotel | 13 Prozent |
| Taxifahrten | 9 Prozent |
| Kreditkartengebühren | 8 Prozent |
| Liegestühle am Strand | 8 Prozent |
| Duty Free „Schnäppchen“ | 4 Prozent |
| Late-Check out Gebühren | 4 Prozent |
| Kauf von Wasserflaschen | 3 Prozent |
Quelle: Skyscanner
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