Das gibts doch nicht! Die Schweiz vermisst 34'000 Milchkühe

  • Publiziert: 07.10.2012
  • Von Claudia Gnehm
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Bei den Milchkühen ist weniger offenbar mehr. Jedenfalls sind seit Anfang  Jahr 34'000 Tiere aus der Statistik verschwunden.

(Keystone )

Endeten sie alle im Schlachthof? Seit Anfang Jahr sind in der Schweiz 34'000 Milchkühe unauffindbar.

Schweizer Landwirte melken so viel Milch wie noch nie – obwohl es seit Anfang Jahr 34'000 Milchkühe weniger gibt. In der Tierverkehrsdatenbank tauchten im August nur noch 56'4280 der Huftiere auf.

Das erstaunt auch den Vizedirektor des Verbands der Schweizer Milchproduzenten, Stephan Hagenbuch. Die aktuelle Milchproduktion liege 2,2 Prozent über der des letztjährigen Rekords. So viel mehr Milch bei so viel weniger Kühen – das sei gar nicht möglich.

Endeten die 34'000 Milchkühe im Schlachthof? Nein, in ihren Statistiken seien sie nicht aufgetaucht, heisst es bei der Fleisch-Organisation Proviande. Von Januar bis Juli seien sogar weniger Rinder geschlachtet worden.

Hat das Verschwinden mit einem Statistikfehler zu tun? Das ist laut der Betreiberin der Tierverkehrsdatenbank Identitas nicht der Fall. Wohin die Tiere verschwunden sind, bleibt unklar. Vielleicht hatten sie einfach genug von der neuen Agrarpolitik, wo die Beiträge für Kühe zugunsten von Flächenbeiträgen gestrichen wurden.

Beliebteste Kommentare

  • Steven  Reynard
    Trau keiner Statistik die du nicht selber zusammen-gelogen hast. Womöglich fehlen diese Kühe gar nicht, sondern wurden dem Staat seit Jahren "zuviel" gemeldet um zusätzliche Subventionen zu kassieren. Da es jetzt nichts mehr gibt, sind die virtuellen Vieher nicht mehr nötig, und werden demnach auch nicht mehr gemeldet.
  • Fritz  Meyer , Amden
    Dies zeigt mal wieder, wie albern unsere Überbürokratie und Statistik funktioniert...
    • 08.10.2012
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Alle Kommentare (9)

  • Edward  Wyss , via Facebook
    Die Bauern unterschlagen diese Kühe und verkaufen Milch und Fleisch schwarz, um sich ihre tollen übergrossen Traktoren und die Dienstleistung von Lohnunternehmern leisten zu können. Vermute ich!
  • Sabrina  Wunderli
    Haben die Bauern etwas Subventionen für Kühe erhalten, die gar nich existieren? Wow, das wäre ein Gau bei 34000 verloren gegangenen Kühen.
    • 08.10.2012
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  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Wen interessiert das schon wo die Kuehe abgeblieben sind, entweder weiden die irgendwo, sind irgendwo in einem Stall oder wurden verspeist, aber eher denke ich das jemand da nicht rechnen kann.
    • 08.10.2012
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  • Karl  Liniger , Cham
    Also 34000 Schein-Kühe. Das wäre doch ein Thema für die SVP. Diese bekämpft ja alles, was nur Schein ist.
    • Markus  Schüpbach , via Facebook
      Da sie nur nicht registriert sind, heisst das noch lange nicht das es Scheinkühe sind.
      • 08.10.2012
      • als Kommentar auf Karl  Liniger , Cham
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  • Fritz  Meyer , Amden
    Dies zeigt mal wieder, wie albern unsere Überbürokratie und Statistik funktioniert...
    • 08.10.2012
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