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Bei den Milchkühen ist weniger offenbar mehr. Jedenfalls sind seit Anfang Jahr 34'000 Tiere aus der Statistik verschwunden.
(Keystone )Endeten sie alle im Schlachthof? Seit Anfang Jahr sind in der Schweiz 34'000 Milchkühe unauffindbar.
Schweizer Landwirte melken so viel Milch wie noch nie – obwohl es seit Anfang Jahr 34'000 Milchkühe weniger gibt. In der Tierverkehrsdatenbank tauchten im August nur noch 56'4280 der Huftiere auf.
Das erstaunt auch den Vizedirektor des Verbands der Schweizer Milchproduzenten, Stephan Hagenbuch. Die aktuelle Milchproduktion liege 2,2 Prozent über der des letztjährigen Rekords. So viel mehr Milch bei so viel weniger Kühen – das sei gar nicht möglich.
Endeten die 34'000 Milchkühe im Schlachthof? Nein, in ihren Statistiken seien sie nicht aufgetaucht, heisst es bei der Fleisch-Organisation Proviande. Von Januar bis Juli seien sogar weniger Rinder geschlachtet worden.
Hat das Verschwinden mit einem Statistikfehler zu tun? Das ist laut der Betreiberin der Tierverkehrsdatenbank Identitas nicht der Fall. Wohin die Tiere verschwunden sind, bleibt unklar. Vielleicht hatten sie einfach genug von der neuen Agrarpolitik, wo die Beiträge für Kühe zugunsten von Flächenbeiträgen gestrichen wurden.
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