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Fast 380000 Päckli werden in der Schweiz jeden Tag aufgegeben. Rund drei Viertel davon bei der Post, der Rest bei privaten Pöstlern wie DPD oder DHL Express.
Jetzt schlägt die Post bei den Päckli-Tarifen auf. Sendungen bis fünf Kilo sollen ab April einen Franken teurer werden – sofern der Preisüberwacher die Pläne der Post nicht durchkreuzt. Immerhin: Schwere Päckli werden einen Stutz billiger. DHL und DPD sagen beide, dass sie ihre Tarife in nächster Zeit nicht erhöhen werden.
Also fragt sich der Konsument: Welcher Anbieter verschickt meine Päckli am günstigsten? Das kommt ganz drauf an. Etwa auf Grösse und Gewicht (siehe Tabelle). Aber auch darauf, wie schnell das Päckli zugestellt werden soll. Wem es nicht pressiert, der kann die Musterpakete bei der Post je 2 Franken günstiger verschicken. 2 Franken zusätzlich will die Post dafür, wenn sie das Päckli dem Empfänger nur gegen Unterschrift aushändigen soll.
Wichtig für Kunden in kleinen Dörfern: Bei der Post kann man die Päckli in 2400 Filialen aufgeben. DPD hat 70 Annahmestellen, DHL gut 200. Beide Privaten betonen, dass sie ihr Filialnetz 2009 ausbauen wollen.