2 Jahre nach Minenunglück Die Kumpel vermarkten ihre Katastrophe

69 Tage waren sie verschüttet. Dann kam es zu einer spektakulären Rettung der 33 chilenischen Mineure. Jetzt wollen sie mit einer Marke Geld verdienen.

  • Publiziert: 02.08.2012
  • Von Thomas Ungricht
Perereira mit Jose Ojeda und dem berühmten Zettel play Chiles Präsident Perereira mit Mineur Jose Ojeda und seinem berühmten Zettel aus der Grube. (sda)

Vor knapp zwei Jahren wurden sie zu Helden. Nach 69 Tagen wurden die 33 verschütteten Mineure aus Chile in einer spektakulären Rettungsaktion zurück ans Tageslicht geholt. Das Schicksal von «Los 33», wie sie sich selbst nennen, ging um die Welt.

Viele der Mineure sind heute krank und leben weiter in ärmlichen Verhältnissen. Jetzt wollen sie mit ihrer eigenen Marke Geld verdienen und bedruckte T-Shirts, Tassen und Medaillen am Flughafen von Santiago de Chile verkaufen.

Bereits früher haben sie die Rechte ihrer dramatischen Geschichte an ein Filmstudio verkauft. Es wird erwartet, dass der Film noch in diesem Jahr zu sehen sein wird.

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Alle Kommentare (1)

  • Luke  Meyer , Thurgau
    Die Filmrechte wurde von nem Hollywood Studio für mehrere Millionen gekauft. Wie man darauf auf dem Land in Chile in Armut leben kann, würde mich doch noch interessieren.
    • 02.08.2012
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