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Die Finanzminister der Euro-Zone haben das milliardenschwere Hilfspaket für Griechenland auf den Weg gebracht. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker heute in Brüssel: «Wir haben entschieden, die Kredite für Griechenland zu aktivieren.»
Nothilfe ist nicht gratis
Das hoch verschuldete Land soll in den kommenden drei Jahren 110 Milliarden Euro an Notkrediten erhalten. Im Gegenzug muss die Regierung in Athen einen drakonischen Sparplan im Umfang von 30 Milliarden Euro umsetzen.
Die Finanzminister der Eurogruppe einigten sich nach mehr als dreistündigen Beratungen auf das Hilfspaket. Die Euro-Länder tragen nach Angaben von EU-Diplomaten 80 Milliarden Euro, der Internationale Währungsfonds (IWF) schiesst weitere 30 Milliarden Euro zu. (SDA)