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Der Druck auf die Schweiz und die UBS hat sich für die US-Steuerfahnder gelohnt: Laut der amerikanischen Steuerbehörde IRS haben sich bis jetzt 7500 Personen selber den Behörden gestellt.
Dabei seien Konten in 70 Ländern an den Tag gekommen. Darunter auch einige mit mehr als 100 Millionen Dollar Vermögen.
In US-amerikanischen Anwaltskreisen hiess es, der grösste Teil der Selbstanzeigen dürfte von Personen gekommen sein, die ihr Vermögen bei der UBS gehalten hatten. Aber es gebe auch Kunden von Credit Suisse, HSBC Holdings und anderen Banken.
Die UBS hatte zuletzt ihren US-Kunden mit unversteuerten Geldern zur Selbstanzeige geraten und darauf hingewiesen, dass ihre Namen an die amerikanischen Behörden übergeben werden könnten. Das habe die Zahl der Selbstanzeigen noch einmal ansteigen lassen, erklärten Anwälte.
Bis Ende September hatten sich etwa 3000 Personen freiwillig bei der Steuerbehörde IRS gemeldet. Die Frist für die Amnestie war vom 23. September bis zum 15. Oktober verlängert worden.
Die IRS hatte das Amnestieprogramm im März aufgelegt, kurz nachdem die UBS im Februar im Rahmen einer Vereinbarung mit dem US- Justizministerium zur Vermeidung einer Strafklage wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung eine Busse von 780 Mio. Dollar gezahlt und die Namen von 250 potenziellen Steuersündern ausgeliefert hatte.
Beim Deal mit den USA mussten die Schweizer Regierung und UBS zusagen, den amerikanischen Behörden binnen eines Jahres die Namen von rund 4500 Kunden zu übergeben, die der Steuerhinterziehung verdächtigt werden. Die UBS hatte von der Schweiz aus schätzungsweise 52000 Konten amerikanischer Kunden geführt. (SDA, pft)
Er hat den Stein ins Rollen gebracht: Kronzeuge Bradley Birkenfeld hat die UBS bei den US-Steuerfahnder verpfiffen.- AP