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Dicke Post auf Twitter: Die «Plus Size»-Models von H&M sind zu dünn

Der Schuss ging nach hinten los. Die ründeren Models, die H&M einsetzt, sind vielen nicht mollig genug.

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Gut gemeint, aber schlecht umgesetzt? Die schwedische Modekette H&M wirbt nun auch mit «Plus Size»-Models in ihrem neuen Katalog und auf ihrer Website. Besonders in Schweden, wo der Katalog bei vielen im Briefkasten lag, ist nun eine emotionale und heftige Diskussion in den sozialen Medien wie etwa Twitter entbrannt.

Die Kritik vieler Frauen und einiger Männer lautet: Die Models seien für «Plus Size» zu dünn. Sie würden ein falsches Bild vermitteln und zu einem unnatürlichen und ungesunden Frauenbild beitragen. Der Moderiese versucht zu beschwichtigen und versichert, dass die Models wirklich «Plus Size» seien.

«Alle unsere »Plus Size«-Models haben Grösse 44 bis 54, und das gilt auch die die Models auf den Fotos», sagte ein H&M-Sprecher dem dänischen Sender TV2.

Die schwedische Zeitung «Expressen» ging dem näher auf den Grund und fragte bei der Agentur nach, bei der eines der Models, Sabina Karlsson, unter Vertrag steht. Dort gab man an, dass sie Grösse 42 habe. Später präzisierte die Agentur jedoch seine Aussage.

Das Model habe bestätigt, dass sie beim H&M-Shooting Kleidung in Grösse 44 getragen zu haben. Diese hätte perfekt gepasst. Sie habe daher darum gebeten, ihre Kleidergrösse in der Kartei entsprechend zu ändern. (thj)

Beliebteste Kommentare

  • Hans  Wegmüller
    Es geht ja gar nicht um Plussize oder nicht. Es wäre schon viel erreicht, wenn man die Mode nicht mehr nur an Knochengerüsten präsentieren würde. Das Zeichen, dass man damit an die Frauenwelt sendet ist für viele heranwachsende Damen ein fatales.
  • Rees  Keller , Basel
    Da macht man endlich mal einen wichtigen Schritt weg von den Hungerhaken und prompt geht das Gemeckere weiter oder in eine neue Runde...Ob jetzt Grösse 42 oder 44 ist doch egal - sieht auf jeden Fall weiblicher und wesentlich attraktiver aus!

Alle Kommentare (6)

  • Jennie  Rae
    Die abgebildeten Models sehen ganz und gar nicht übergewichtig aus. Wenn z.B. ein 1.85m-grosses Model Konfektionsgrösse 44 trägt, ist sie nicht "fett", nicht mal "leicht dick", sondern ganz "normal", sprich durchschnittlich. Wenn man dies dann als "Plus" bezeichnet, vermittelt das den jungen Mädels den Eindruck, dass auch durchschnittlich "fett" ist. Die abgebildeten Models sollten als Models für normale Kleidergrössen, nicht Plus-Size, gelten. Knochengerüste sollten keine eingesetzt werden.
    • 13.01.2014
    • 28
    • 4
  •   Alex Flury , Zürich
    Fast schon eine Frechheit, diese zwei Frauen als "Plussize" anzukündigen. H
    • 13.01.2014
    • 56
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  • Monika  Weilenmann , Dübendorf
    Ich finde alles was zwischen 38 und 44 ist eine "normale Grösse", ich bezweifle aber, dass etwas ab Grösse 54 noch gut aussieht, egal wer es trägt, wie aufgebretzelt und gephotoshopt die Damen für den Katalog sind.
  • Hans  Wegmüller
    Es geht ja gar nicht um Plussize oder nicht. Es wäre schon viel erreicht, wenn man die Mode nicht mehr nur an Knochengerüsten präsentieren würde. Das Zeichen, dass man damit an die Frauenwelt sendet ist für viele heranwachsende Damen ein fatales.
  • Gerry  Kuster
    Das Problem ist halt, dass die ganz Fetten glauben sie wären nur ein bisschen mollig und "Plus-Size". H&M kann aber keine Modells mit Zirkuszelten und Jutesäcken fotografieren. Die Grössen sind übrigens schon lange nichts mehr wert. Jedes Label hat einen eigenen Masstab und man brauch immer grössere Grössen. Was heute 44 ist, war vor ein paar Jahren noch 38. Dafür gibts jetzt 7-fach XXXXXXXXL, welche es früher gar nicht gab.
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