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Offensiv-Duo: Philippe Gaydoul und Köbi Kuhn in der Denner-Zentrale in Zürich. (Foto: Sabine Wunderlin)
Philippe Gaydoul (36) ist ein grosser Fan unserer Nationalmannschaft: «Da bin ich Patriot. Die Europameisterschaft ist eine Riesenchance für unser Land. Es ist oberste Bürgerpflicht, den Spielern und ihrem Trainer Köbi Kuhn die Daumen zu drücken.»
Der Denner-Chef macht weit mehr als Daumendrücken. Vor Beginn des Grossanlasses im Juni verkauft er in den über 700 Verkaufsstellen Fussballtrikots mit dem Schweizer Kreuz im nostalgischen Stil der Fünfzigerjahre. Nach eigener Einschätzung zu «einem Superpreis». Die ganze Schweiz soll in diesem Dress mitfiebern, wenn Köbis Jungs an der EM einlaufen.
Und: Kuhn (64) wird höchstpersönlich zum Denner-Werbebotschafter. Gaydoul: «Die Tugenden, die Köbi Kuhn auszeichnen, versuchen auch wir zu leben.» Der Nati-Coach sein «ein typischer Schweizer, bodenständig und bescheiden»: «Zudem macht ihn sympathisch, dass er oft in Rot herumläuft.» Rot wie die Schweizer Fahne – und das Denner-Logo.
Köbi Kuhn schätzt den Discounter nicht nur, weil er dort günstig seine Zahnpasta einkaufen kann. Für ihn hat Gaydouls Grossvater, der Discountpionier Karl Schweri, mit Denner «ein bewundernswertes Werk» vollbracht.
Kuhns Werbevertrag mit Denner umfasst auch Auftritte in TV-Werbespots und ist nicht auf die Zeit der EM beschränkt. Der Vertrag soll weiterlaufen, auch wenn Kuhn nicht mehr Nationalcoach ist. Dessen Werbeaufträge mit der Credit Suisse, Denner und dem Stromkonzern Axpo bringen ihm schätzungsweise 800000 Franken pro Jahr ein – neben seinem Trainergehalt von 700000 Franken.