Delta Airlines bringt Gepäck-App mit Chip-Etikette Nie mehr ohne Koffer ankommen!

ZÜRICH - Passagiere der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Airlines können ihre Gepäckstücke neu via App verfolgen. Auch Lufthansa testet ein besseres Koffer-System.

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Verlorene oder nicht angekommene Koffer sind ein häufiges Ärgernis bei Flugreisen. Damit soll nun Schluss sein. Passagiere der amerikanischen Fluglinie Delta Airlines können neu ihre Gepäckstücke via App genau verfolgen.

Für 50 Millionen Dollar rüstet die Airline ihre weltweit 344 Stationen mit RFID-Sensoren aus, wie das Portal «Aero Telegraph» schreibt. Zudem bekommen die Gepäcketiketten einen RFID-Chip. Damit lassen sich die Koffer automatisch identifizieren. Und der Passagier sieht laufend, wo sich sein Koffer gerade befindet.

In der App wird der Standort des Gepäcks laufend auf einer Karte angezeigt. Mit einem Click erhält der Passagier zudem Infos zum jeweiligen Standort. Delta erhofft sich dadurch weniger fehlgeleitete und verlorene Gepäckstücke – und tiefere Kosten. Tests haben laut dem Portal eine Erfolgsrate von 99,9 Prozent gezeigt. Der Service wird bis Ende Jahr in den USA ausgerollt, im kommenden Jahr soll er weltweit verfügbar sein.

Lufthansa testet Verbesserungen

Auch die Deutsche Fluggesellschaft Lufthansa will mittels RFID-Chips dem Problem verlorener Koffer Herr werden. Passagiere sollen künftig die Gepäcketikette selber zu Hause ausdrucken und am Flughafen in eine Hülle mit RFID-Chip stecken.

Der Vorteil: Wenn sich die Flugroute ändert oder der Passagiere seinen Anschlussflug verpasst, kann die Fluggesellschaft aktualisierte Daten zum Koffer senden und ihn so umlenken. (bsh)

Publiziert am 28.10.2016 | Aktualisiert am 06.11.2016
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2 Kommentare
  • Roger  Berger 29.10.2016
    OK, soweit, sogut. Wenn aber der Koffer vom Gepäckband gestohlen werden will, dann nützt auch dieser Chip nichts. So passiert nach Ankunft in BKK. Ich riss mein Koffer aus der Hand eines jungen Mannes, der einen älteren Mann im Rollstuhl begleitete. Ich bin mir sicher, dass dieser angeblich behinderte Mann nur Mittel zum Zweck war. Wenige Sekunden später wäre mein Koffer verschwunden gewesen.
    • Roger  Berger 29.10.2016
      Daumen runter? Nachtrag: Der junge Mann grinste nur blöd, als ich eingriff. Somit war erwiesen, dass ein Diebstahl geplant war. Hatte leider keine Zeit sie zu verfolgen, um unterwegs Beamte hinzu zu ziehen. Es ist bedenklich, was Menschen glauben und tun.