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Hervé Falciani liess im vergangenen Jahr die Genfer HSBC-Bank schwitzen. Er hatte Kundendaten der Bank gestohlen und diese den französischen Behörden zum Kauf angeboten.
Das hat offenbar zahlreiche Kunden verunsichert. Jedenfalls muss die Privatbank mit den Jahreszahlen auch den Abzug von 4,1 Miliarden Franken an Kundengeldern vermelden. Dennoch kann HSBC Suisse für 2009 einen Reingewinn von 703 Millionen Franken ausweisen.
Zum Geldabfluss hätten zudem Kunden beigetragen, die Kredite für ihre Investments zurückzahlten. Die Bank, die 90 Prozent ihres Geschäfts mit Privatkunden macht, gehört zu den führenden Anbietern alternativer Anlagen wie zum Beispiel Hedge-Fonds.
Durch die Börsenentwicklung stiegen die von HSBC Schweiz verwalteten Kundenvermögen dennoch um 36 Miliarden auf 189 Mrd. Franken.
Die HSBC Private Bank (Suisse) gehört zum britischen HSBC-Konzern und damit zu einem der grössten Finanzdienstleister der Welt. HSBC Schweiz will dieses Jahr eine Filiale in Nobel-Skiort Gstaad eröffnen. (SDA/zum)
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Hervé Falciani hat der Genfer HSBC Kundendaten gestohlen: Diese wollte er an die Steuerbehörden verkaufen. (Screenshot SF)