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Die Credit Suisse stellt die UBS völlig in den Schatten. Auch bei den Löhnen. Die UBS-Banker müssen vor Neid platzen, wenn sie sehen, wie viel mehr sie bei der CS einsacken könnten.
Nur schon dieser Vergleich zeigt den Unterschiede deutlich: Die verbuchten Saläre und Boni im letzten Jahr betrugen bei der CS 15 Milliarden Franken. Im Schnitt waren bei der Bank 47100 Mitarbeiter beschäftigt: Pro Kopf sind das 319000 Franken. Dieselbe Rechnung gibt bei der UBS einen Betrag von 181000 Franken pro Kopf.
Sprich: Die CS zahlt ihren Mitarbeitern 75 Prozent mehr als die UBS.
Schwieriger wird der Vergleich bei den Boni. Die Credit Suisse zahlte im vergangenen Jahr pro Kopf 144000 Franken. Der gesamte Bonustopf war also mit 6.85 Milliarden Franken gefüllt. Davon werden 40 Prozent, das heisst 2,74 Milliarden aber aufgeschoben und nur in dieser Höhe ausbezahlt, wenn die Bank ihre gesteckten Ziele erreicht.
Im Vergleich mit dem Jahr 2007, als die Immobilienkrise begann, schrumpften die Boni um 21 Prozent. Damals zahlte die CS 180000 Franken pro Mitarbeiter.
Konkurrentin UBS hält die tatsächliche Grösse des Bonustopfs noch verdeckt. Bis jetzt weiss man erst, dass die Banker 3 Milliarden Franken Bonus in bar ausbezahlt erhalten.
Wie die CS zahlt auch die UBS darüber hinaus gesperrte Boni aus. Entwickelt sich die Bank gut, steigt der Wert dieser Bonusvehikel.
Doch wie hoch die Summe dieser gesperrten Boni im Jahr 2009 war, legt die Bank erst in ihrem Geschäftsbericht in fünf Wochen offen (im ).
Auch bei der CS wird der Geschäftsbericht noch zu reden geben. Dann wird klar, wie viel Chef Brady Dougan im Jahr 2009 erhalten hat. Neben seinem Lohn erhält er noch Geld aus einem speziellen Aktienprogramm. Ein Langzeitbonus für seine Leistung bei der CS in den letzten fünf Jahren. Die Schätzungen reichen bis zu 50 Millionen Franken, die er insgesamt erhält.
Sein Gegenspieler bei der UBS, Oswald Grübel begnügt sich mit seinem Fixlohn von 3 Millionen Franken. (pft)
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Wie viel Geld CS-Chef Brady Dougan im letzten Jahr einheimste, wird erst im vollständigen Geschäftsbericht zum Jahr 2009 stehen. (Keystone)