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Der Kabelnetzbetreiber Cablecom muss Kosten sparen. Die Bereiche IT und Backoffice sollen zusammengelegt werden. Es werden Stellen abgebaut und dabei bis zu 150 Kündigungen erwägt, wie das Unternehmen mitteilt.
Zunächst sollen Massnahmen wie Einstellungsstopps, alternative Arbeitszeitmodelle oder Frühpensionierungen geprüft werden. Ein definitver Entscheid über allfällige Kündigungen wird Ende Januar gefällt, so Cablecom-Sprecher Hans-Peter Nehmer.
Cablecom will sich fit machen für die nächsten Jahre. Der Wettbewerb wird sicher noch wesentlich intensiver werden als bisher, begründet Nehmer den Abbau. Um die Stellung am Markt zu behalten und auszubauen, müssen konsequent Kosten gespart werden.
Von den Sparmassnahmen betroffen sind vor allem Stabsstellen in den Bereichen IT und Backoffice. Keine Abstriche soll es beim vielkritisierten Kundendienst geben. Das wäre laut Nehmer eine falsche Bortschaft gewesen.
Nach sieben Jahren an der Cablecom-Spitze tritt Rudolf Fischer zurück, wie es in der Mitteilung der Cablecom heisst. Er bleibe im Amt, bis ein Nachfolger bestimmt ist. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen den bevorstehenden Kündigungen und dem Rücktritt Fischers, sagt Nehmer weiter.
Der 52-jährige Fischer gehe zu einem Zeitpunkt, in dem Cablecom in eine neue Phase der stärkeren Integration in den Mutterkonzern Liberty Global komme. Liberty Global hätte es laut Nehmer begrüsst, wenn Fischer weiter im Amt geblieben wäre. (SDA)
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Cablecom-Chef Rudolf Fischer verlässt die Firma. (SI)