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Bundesrat Hans-Rudolf Merz teilt dieses Mal aus. (Reuters)
Nachdem OECD- Generalsekretär Angel Gurría der Schweiz in einem Brief Untätigkeit vorgeworfen hatte, reagierte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz energisch.
Die Schweiz werde sich künftig dagegen wehren, wenn die OECD ohne ihre Mitbeteiligung über graue oder schwarze Listen diskutiere. Man wolle bei solchen Sachen mitreden, bekräftigte EFD-Sprecher Roland Meier am Freitag im Namen von Bundespräsident Hans- Rudolf Merz.
Schweiz wird sich mit allen Kräften wehren
Merz habe das am Donnerstag bekannt gewordene Schreiben von OECD-Generalsekretär Angel Gurría zur Kenntnis genommen, sagte Meier weiter. Die Schweiz als OECD- Mitglied habe keinerlei Kenntnis gehabt vom Auftrag der G20 an die OECD, eine Liste von Steueroasen zu erstellen.
Der Bundesrat wolle, wie er schon mehrfach betonte habe, das OECD-Musterabkommen ohne Vorbehalt zügig umzusetzen. Die Schweiz werde sich auch künftig mit allen Kräften dagegen wehren, ohne Einfluss auf qualitative Kriterien eine Evaluation über sich ergehen zu lassen – sei es von der OECD oder von den G20-Staaten. (SDA)
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OECD-Generalsekretär Angel Gurría (Reuters)