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So machen Verrechnungen Freude: Budgetiert gewesen waren 904 Millionen Franken. Doch schon im vergangenen November korrigierte der Bundesrat diese Prognose auf 3,8 Milliarden Franken. Die reichlicher fliessenden Einnahmen machtens möglich.
Für die erneute Erhöhung gibt Finanzminister Hans-Rudolf Merz in einem Interview mit «Le Temps» keine Gründe an – erinnert aber gleichzeitig daran, dass das Budget 2008 ausserordentliche Ausgaben von 5 Milliarden Franken enthalte.
Die Mehreinnahmen würden also sogleich von Mehrausgaben kompensiert, sagt Merz. Einziger Effekt sei, dass sich die Schulden nicht weiter erhöhten.
Bereits in den Jahren zuvor hatte sich der Bund gründlich verrechnet: 2006 resultierte statt eines Defizits von 600 Millionen Franken ein Überschuss von 2,5 Milliarden. Und 2005 betrug das Defizit «nur» 100 Millionen statt 1,8 Milliarden. (SDA/dip)
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Hoch, höher, Bundeshaushalt: Hans-Rudolf Merz freut sich über den Milliarden-Überschuss. (Keystone)