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Der Bundesrat hat schnell gehandelt. Erst gestern wurde der Vergleich USA – Schweiz unterschrieben. Und bereits heute hat er alle seine UBS-Aktien verkauft.
Der Bund hatte im Herbst zur Rettung der UBS eine sogenannte Pflichtwandelanleihe gezeichnet. So flossen 6 Mrd. Fr. zur Grossbank. Diese Anleihe hatte der Bundesrat jetzt in Aktien gewandelt. Mit dem heutigen Verkauf der über 332 Mio. Aktien (16.50 Franken pro Aktie) erzielte die Eidgenossenschaft einen Erlös von 5,48 Mrd. Franken.
Auf der Wandelanleihe bekam der Bund Zinsen von 1,8 Mrd. Abzüglich von entstehenden Kosten resultiert für die Eidgenossenschaft ein Gewinn von 1,2 Mrd. Franken, wie Peter Siegenthaler, der Chef der Eidgenössischen Finanzverwaltung heute Nachmittag mitteilte. Das entspricht einer Jahresrendite von über 30 Prozent für eine Investitionszeitraum von acht Monaten, schreibt das EFD im Communiqué.
Und wer sind die Käufer der UBS-Aktien? Es sind nicht Privatpersonen, sondern Grossinvestoren. Gemäss Siegenthaler stammen sie aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern, aber auch aus Nordamerika und dem arabischen Raum. Zu den Investoren gehörten beispielsweise Pensionskassen und Staatsfonds. (SDA/snx/bih)