Buffet-Schlacht von Luzerner Hoteldirektorin: Mit Schockbildern gegen gierige Chinesen

LUZERN - Eine Luzerner Hoteldirektorin geht mit drastischen Mitteln gegen asiatische und arabische Gäste vor, die Berge von Essen zurücklassen.

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Brigitte Heller hält es nicht mehr aus. In ihrem Vierstern-Hotel Monopol in Luzern schöpfen sich Gäste aus Indien, China oder aus dem arabischen Raum am Zmorge-Buffet Berge von Essen auf die Teller. Dann essen sie nur die Hälfte und lassen Unmengen an Lebensmitteln zurück.

«Essen wegwerfen tut mir weh»

«Zu sehen, wie viel Essen wir täglich wegwerfen müssen, tut mir aus ethischen Gründen weh», sagt die Direktorin zur «Neuen Luzerner Zeitung».

Doch nun sagt sie der Essensverschwendung den Kampf an. Ab dem kommenden Dienstag werden die Gäste mittels Tischstellern auf Englisch und Mandarin auf die Schweizer Sitte aufmerksam gemacht.

Darauf steht: «Aus ethischen und moralischen Gründen werfen wir in der Schweiz keine Lebensmittel weg. Bitte schöpfen Sie nur das auf den Teller, was Sie auch wirklich essen.»

Bilder von hungernden Kindern

Sollten sich die Gäste, für die das Zurücklassen von Essen zum guten Ton gehört, über diese Massnahme beschweren, will Heller noch einen Schritt weiter gehen. «Wir zeigen ein Plakat mit verschiedenen Bildern von Kindern, die verhungern und sterben.» Eines der Bilder zeigt ein abgemagertes Kind und einen Geier, der dahinter wartet.

Angst, dass sich die internationalen Gäste beleidigt fühlen, hat Heller nicht. Sie ist von ihrer Mission überzeugt. «Ich versuche etwas zu bewegen, ich kann nicht die ganze Welt ändern, aber das ist ein Anfang», sagt sie zu Blick.ch.

Bisher hat Heller nur positive Rückmeldungen für ihr Vorhaben erhalten: «Dadurch merke ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und etwas bewege. Ich sehe es als meine ethische Verpflichtung an, etwas zu ändern und das tue ich jetzt.»

Publiziert am 08.05.2015 | Aktualisiert am 08.05.2015
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Beschweren sich Gäste, zeigt das Personal diese Schockbilder.

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172 Kommentare
  • Franz  Tschigung 09.05.2015
    Direktorin schiebt Probleme auf unfair auf Chinesen, warum stellt sie nicht Essen auf das Asiaten Essen können. In China gibt es in jedem kleinen Hotel internationales Essen. Das muss und kann man auch in Luzern verlangen.
  • Mark  Natusch , via Facebook 09.05.2015
    Grossartige Aktion. Wenn in Luzern, dann übernachte ich im Monopol. So etwas muss man unterstützen.
  • Roger  Berger 09.05.2015
    Gut so. Ich weiss, dass viele Menschen hier in Asien und China verschwenderisch mit Esswaren umgehen. Ich lebe in Thailand. Da ass doch eine begüterte Frau mit ihren beiden Töchtern, um die 14, im feinen Sizzler Restaurant. Was danach noch auf dem Tisch stand hätte ausgereicht, um weitere 2 Kinder satt zu kriegen. 1 Platte mit einem Rindsfilet, samt Gemüse und Pommes. Alles unberührt. Verteidigt bitte unsere Esskultur. Denn sie haben in der Regel keine. Danke.
  • Hansjörg  Cartier , via Facebook 09.05.2015
    Der Steuerzahler gibt sehr viel Geld aus damit der CH- Tourismus nicht einbricht und dann das! Chinesen vertragen einfach unsere Milchprodukte nicht da sie in ihrer Evolution wenig mit diesen Produkten zu tun hatten. Wer sich in der Hotellerie betätig, weis das. Das zeugt nur von einer minder qualifizierten Gastronomie und Recherche der Journalisten. Laktose freie, Gluten freie Kost und die Teller der Chinesen sind auch leer. Übrigens Kamel Milch und Yak Milch hat bei uns die selbe Wirkung
  • Heidi  Stierli 09.05.2015
    Frau Heller, ich gratuliere Ihnen zu diesem mutigen Entscheid..