Bündner Luxushotel für 40 Millionen saniert In diesem Bett kostet die Nacht 5000 Franken

FLIMS GR - Nach einer viermonatigen Umbauphase wurde das historische Waldhaus Flims wieder eröffnet. Alle 142 Zimmer des Fünf-Sterne-Hotels wurden erneuert. Prunkstück ist eine Suite für 5000 Franken – pro Übernachtung.

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Der Zeitplan war ambitioniert. Aber er ging auf. Vier Monate lang war das traditionsreiche Fünf-Sterne-Hotel Waldhaus Flims geschlossen. Heute wurde es wieder eröffnet. «Das Ganze war aber mehr als eine Pinselrenovation», sagt Hoteldirektor Peter Schoch (59).

Die Zahlen geben ihm recht. 40 Millionen Franken investierte die neue amerikanische Besitzerin, die Z Capital Group. Die 20 Jahre alten Zimmer sowie die Küche wurden komplett erneuert, neue Konferenzräume eingerichtet und der Wellnessbereich ausgebaut.

Das Hauptgebäude aus dem Jahr 1877 wurde um eine luxuriöse Präsidentensuite erweitert. Sie ist 250 Quadratmeter gross und verfügt über ein eigenes Heimkino. Der Preis: 5000 Franken – pro Nacht. Ein Doppelzimmer gibt es ab 500 Franken.

Kaffee unter 10 Franken

«Eigentlich wollen wir gar kein Luxushotel sein», sagt Direktor Schoch. Denn: Luxus schrecke viele Gäste ab. «Sie sollen sich einfach wohlfühlen bei uns. Darum kostet ein Kaffee auf der Terrasse auch nicht zehn Franken», sagt er. Zudem sollen 90 Prozent der Speisen im Restaurant unter 40 Franken kosten.

Das Waldhaus Flims setzt neben klassischen Feriengästen künftig vermehrt auf Seminare, Tagungen sowie Hochzeiten. «Dafür haben wir einen eigenen Hochzeitsplaner angestellt», sagt Schoch. Er rechnet mit 30 bis 50 Hochzeiten pro Jahr. Medizinische Angebote will er Ende 2017 anbieten: «Wir stehen mit Spitälern und Ärzten in Verhandlungen.»

100 neue Angestellte

Das Hotel-Ensemble, das aus dem Grand Hotel sowie den beiden Vier-Sterne-Häusern Villa Silvana und Chalet Belmont besteht, hat 142 Zimmer. 190 Angestellte arbeiten für das Waldhaus Flims. 100 davon wurden nach der Renovation neu eingestellt. «3000 Leute haben sich bei uns beworben», sagt Schoch.

Die US-Investoren legten vor den Medien noch einmal dar, dass sie an einem langfristigen Engagement interessiert sind. «Unser Ziel ist, dass man an unser Hotel denkt, wenn man in die Schweiz reist. Sei es, um Ferien zu machen, geschäftliche Meetings abzuhalten oder zu heiraten», sagt Eli Silverman (33), Direktor der Z Capital Group.

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017
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8 Kommentare
  • Mario  K. 10.12.2016
    es ist immer wieder erfrischend all diese negativen Kommentare zu lesen. Woran liegt das, dass man alles in der Schweiz schlecht machen muss ? Neid ? Ich finde es schade und bedenklich dass wir uns nicht über so was freuen können. Wir sollten lernen uns zu unterstützen und nicht immer alles schlecht reden. Ach ja, in Österreich ist ja alles besser. hab ich vergessen.
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    10.12.2016
    Wie ehrlich haben wohl diese Leute ihr Geld verdient und versteuert, welche sich eine Suite für 5000. Fr. pro Nacht leisten können ? Hier müssten doch die Steuerbehörden eigentlich hellhörig werden !
  • Alexandra  Netzer aus Wetzikon
    10.12.2016
    Sorry aber das geht gar nicht ....ich lese Luxushotel,Suite 5000 Franken!!
    Wann man die Fotos anschaut sprich das Bild wo man das Zimmerpersonal von hinten sieht sehe ich das die Schürzen die Sie tragen weder noch geglättet sind bzw die Maschen schlampig gebunden sind. Also wann ich Chef von dem Hotel wäre dann würde ich darauf sehr ACHTEN das mein Personal wie aus dem Nähkästchen da steht.
    Wann schon Luxushotel dann muss alles passen auch das ankleiden des Personals.
  • Annemarie   Setz 10.12.2016
    Es ist einfach nur noch bedenklich, dass man in diesen Zeiten, wo so viele Menschen auf der Flucht sind, Hunger leiden, Operationen nicht bezahlen können, und auch Schweizer Mühe haben, ihre Kosten überhaupt berappen zu können, in der Schweiz solchen Luxus anbietet. Ich würde mich schämen, für so viel tausende von Franken für ein Zimmer zu kassieren, das irgendwelche reiche (wohl Araber?) buchen.Es ist übrigens unschön,verglichen mit Hotels in Asien zu vernünftigen Preisen!
  • Reto  Meyer aus Zürich
    10.12.2016
    Sorry, aber für 5000.- die Nacht ist das Bett ja unter aller Sau.
    Den Rest lass ich mal unkommentiert...
    Es gibt fast nirgends so viele schlechte Hotelbetten wie in der Schweiz wenn man als Paar reist (in Relation zum Land und Preis). Jedes günstige Motel der USA hat z.B. schöne bequeme King Size Betten. Hier in der Schweiz werden einfach meist zwei billige schmale Einzelbetten zusammengeschoben und als Doppelbett verkauft. Geht gar nicht.