Kein Traum Blocher-Konzern setzt Höhenflug fort

DOMAT-EMS - Der von den Blocher-Töchtern kontrollierte Chemiekonzern Ems wächst weiter. In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Nettoumsatz um 3,7 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Franken.

Ems-Chemie wächst auch im dritten Quartal kontinuierlich play
Ems-Chefin und SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher bei einer Werksführung im Juli. (Archivbild) KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

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Die Verkäufe wuchsen laut Mitteilung sogar um 6 Prozent. Genaue Angaben zum Gewinn macht CEO und SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher nur halbjährlich. Dieser dürfte aber ebenfalls stärker als der Umsatz zugelegt haben. Denn das Kostenwachstum sei unterproportional ausgefallen, heisst es in der Mitteilung.

Martullo bestätigt den Ausblick fürs ganze Jahr: Umsatz und Gewinn sollen über Vorjahr liegen. Seit Anfang Jahr ist der Kurs der Ems-Aktie bereits um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Das gute Ergebnis schaffte Ems-Chemie trotz widrigen Marktbedingungen. In Westeuropa hätten der Brexit und der Terror die Konsumfreude gedämpft, schreibt Martullo. Die Kunden seien im Einkauf zurückhaltender geworden. In Nordamerika wirkten sich die Unsicherheiten vor der Präsidentenwahl in den USA negativ aus. Dagegen hätten China und Indien weiterhin von einem anhaltend positiven Konsum profitiert.

Martullo auch für die Zukunft zuversichtlich

Für den Rest des Jahres will Ems weiter mit Hochleistungskunststoffen, so genannten Polymeren, wachsen und laufend Innovationen in die Märkte bringen. Deshalb zeigt sich Martullo «für die eigene Geschäftsentwicklung weiterhin zuversichtlich». Weniger optimistisch fällt ihr Blick auf das Umfeld aus: Die Weltkonjunktur dürfte verhalten und instabil bleiben. Sicherheits-, finanz- und wirtschaftspolitische Risiken belasteten das Vertrauen von Konsumenten und Investoren in die zukünftige Entwicklung, schreibt das Unternehmen.

Im ersten Halbjahr hatte Ems-Chemie zum ersten Mal einen Umsatz über der Milliardengrenze gemeldet. Unter dem Strich blieben 215 Millionen Franken Gewinn, was einen Sprung zum Vorjahr um 16,1 Prozent bedeutete.

Publiziert am 07.10.2016 | Aktualisiert am 07.10.2016
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6 Kommentare
  • Meyer  Roman aus Aarau
    07.10.2016
    Gratulation an die EMS AG

    Auch Donat Ems kann sich freuen, da kommen grosse Steuer Beiträge auf die Gemeinde zu.

    EMS jammert nicht, die Arbeiten und machen einen guten Job auf der ganzer Welt.

    Bravo Graubünden und Schweiz, solche Unternehmer braucht das Land.






    • Stefan  Straessle , via Facebook 07.10.2016
      Da bin ich ganz Ihrer Meinung Herr Meyer. Schönes Wochenende.
  • Stefan  Straessle , via Facebook 07.10.2016
    Der Dollar war nur sehr kurz unter 90 Rappen nun ist er bei ungefähr 98 Rappen. Die exotischen Währungen sind für die EMS nicht wirklich von Bedeutung. Entscheidend für die grossen Unternehmen sind die 5 Weltwährungen.
  • Anton  Lehmann , via Facebook 07.10.2016
    Interessant zu wissen wäre, ob auch die Angestellten und Büetzer von den Erfolgen profitieren. Daran glaube ich eher nicht.
  • Markus  Thalmann aus Luzern
    07.10.2016
    Man stelle sich vor, das trotz Frankenstärke, Fachkräftemangel und MEI. Das war jetzt ironisch gemeint, für alle die es nicht bemerken.
    • Markus  Thalmann aus Luzern
      07.10.2016
      Herr Straessle
      Der Franken hat sich mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses auch gegenüber anderen Währungen aufgewertet, das ist für Sie da Sie es nicht bemerkt haben. Abgesehen davon war die Ironie, dass Frankenstärke, Fachkräftemangel und MEI anscheinend von der SVP verursacht wurden, und die EMS ist ein SVP-Unternehmen.