Bis zu 100 Mitarbeiter betroffen Bell macht Verarbeitungszentrum in Lausanne dicht

Der Fleischverarbeiter Bell schliesst Ende 2017 die Frischfleischproduktion in Cheseaux VD bei Lausanne. Die Produktion wird nach Oensingen SO in eine bestehende Bell-Fabrik verlagert.

Coop-Tochter Bell: Schliesst Verarbeitungszentrum Lausanne play
Die Coop-Tochter Bell will den Produktionsstandort Lausanne VD schliessen. GAETAN BALLY

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Die Coop-Tochter Bell schliesst das Verarbeitungszentrum in Lausanne per Ende 2017. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Donnerstag einen Bericht des Westschweizer Regionalfernsehens «La Télé». Bell reorganisiere zurzeit die Produktionsstandorte in der Schweiz, die Schliessung des Standorts Cheseaux geschehe in diesem Zusammenhang.

Bei Bell geht man davon aus, dass die Schliessung deutlich weniger als 100 Personen betrifft. Die lange Übergangszeit bis Ende 2017 ermögliche es zudem, verschiedene Optionen für die Mitarbeiter zu prüfen.

So will Bell jedem Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz anbieten, auch im Kanton Waadt. Weitere Angaben könne das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen. Bell beschäftigt insgesamt rund 10'000 Mitarbeitende in der Schweiz.

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 24.10.2016
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3 Kommentare
  • Carina  Carina Schnierle aus Niederbipp
    21.10.2016
    so lange wie man in Deutschland für genau die gleichen Prodkte deutlich weniger zahlt werde ich in D einkaufen. Ich sehe nicht ein dass ich für Lidth Schokolade, die Luxusversion in der Schweiz zwischen 4,25 bis 4,75 Fr zahlen muss und genau das gleiche Produkt kostet in D 2.99 € . Schliesslich verdient Lindth auch in D Geld wie alle Anderen auch. Fleisch kaufe ich prinzipiell immer in der Schweiz also da bin ich nicht Schuld dass Bell zu macht dem Fleisch aus D traue ich nicht.
  • Martin  Matin 21.10.2016
    Das ist Coop. Auf der einen Seite gibt sich die Firma Oekologisch, Coop Naturaplan. Auf der anderen Seite schliesst man Bell in der nähe von Lausanne. Danach wird das Fleisch aus der Deutschweiz in die Romandie gekarrt. Was soll da noch Naturaplan sein? Mehr Lastwagen auf der A1.
  • Jean-Pierre  Hubschmid aus Bülach
    21.10.2016
    Nur noch mehr im Ausland einkaufen gehen. Ihr mit eurem Einkaufstourismus macht nur Arbeitsplätze kaputt. Den höheren Lohn in der Schweiz beziehen und das Geld nach draussen tragen. Meistens trifft es nicht mal die Schuldigen Einkaufstouristen sondern die ihr Geld hier lassen.