Bis ein Viertel weniger Starbucks sagt dem Zucker den Kampf an

SEATTLE/VOLKETSWIL - Die Kaffeekette will gesünder werden. Oder besser gesagt: weniger ungesund.

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Ein mittlerer Caramel-Frappuccino hat 410 Kalorien. Fast soviel wie ein Big Mac (495 cal). Das soll sich künftig ändern.

Heute kündigte Starbucks eine Offensive im Bereich «Gesundheit und Wohlbefinden» an.

  • Die Kaffeekette mit rund 60 Filialen in der Schweiz will den Zuckergehalt in Getränken um bis zu 25 Prozent reduzieren. Dies bis zum Jahr 2020.
  • Auch den Salzgehalt in Esswaren will man vermindern und mehr frisches Obst anbieten.
  • Zudem will Starbucks online sämtliche Getränke- und Nahrungsmittelinformationen auflisten.

«Wir wissen von unseren Kunden, dass sie gerne den Zuckergehalt reduzieren möchten, wenn sie ihre Auswahl treffen», heisst es in der heute verschickten Mitteilung. Trotz Zuckerreduktion «wollen wir aber auch weiterhin den hohen Geschmacks- und Qualitätserwartungen gerecht werden.»

Publiziert am 18.01.2016 | Aktualisiert am 18.01.2016
 

Weniger Zucker im Kaffee = mehr Kuchen

BLICK-Community Manager Caudio Candinas ist Starbucks-Extrem-Shopper und sagt, was er von der neuen Gesundheitsstrategie hält:

«Starbucks reduziert den Zuckergehalt «bestimmter» Getränke? Da lacht mein von Koffein angetriebenes Herz! Gut, ich bestelle beim grünen Riesen eigentlich ausschliesslich Filterkaffee - schwarz, ohne Zucker. Da bin ich Purist. Daher muss ich mir eh keine Gedanken zu übersüssten Getränken machen und kann mir mühsame Online-Recherchen zu den Nährwerten des neuen Angebots sparen. Womit ich weiterhin beide Hände frei habe. Eine für den zuckerfreien Filterkaffee, die andere für den Double-Chocolate-Truffle-Cake...»

 

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2 Kommentare
  • Daniel  Weilenmann aus Zürich
    18.01.2016
    Der Ansatz ist gut. Die Rechnung wird aber der Konsument mit seinem Ess-/Trinkverhalten mit sich selbst machen. Der Körper lässt sich nicht täuschen. Wenn er sich eine gewisse Zuckerverarbeitung gewohnt ist, nimmt er sich die fehlende Zufuhr einfach bei einem anderen Lebensmittel. Nur eine vollständige Ernährungs- und Bewegungsveränderung hat Erfolg.
  • Günter  Munz aus Stuttgart
    18.01.2016
    Einfach frisches Obst im Supermarkt kaufen und möglichst zeitnah verzehren. Das ist billiger und weitaus gesünder. Ich meide Ketten wie Starbucks. Wenn, dann gehe ich in ein richtiges Cafe. Die sind meist preiswerter und wesentlich individueller und man fördert den heimischen Standort. Think global, buy local. Günter Munz Stuttgart