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Verdiente bis jetzt am meisten bei der UBS: Der Deutsche Carsten Kengeter, Chef Investment Banking.
Kurz nach dem Zockerskandal bei der UBS in London wurde sofort sein Rücktritt gefordert. Doch es war der damalige UBS-Chef Oswald Grübel, der zurücktrat und nicht Carsten Kengeter, Chef der Investment-Bank. Obwohl der zockende Händler in dessen Abteilung arbeitete.
Kengeter blieb und hat offenbar kurz darauf persönlich darum gebeten, keinen Bonus zu erhalten. Das bestätigte der neue UBS-Chef Sergio Ermotti heute nach der Präsentation der Geschäftszahlen.
Bis jetzt 22,5 Millionen erhalten
In den letzten zwei Jahren hat Kengeter kräftig abkassiert. Er war jeweils das bestbezahlte Mitglied der UBS-Konzernleitung. Im Jahr 2009 sackte er 13,2 Millionen Franken ein. Das meiste davon als Bonus.
Ein bisschen weniger waren es im Jahr 2010: Ingesamt 9,3 Millionen Franken. Wiederum das meiste davon als Bonus. Allerdings wurde der Fixlohn um 31 Prozent auf 875'000 Franken erhöht.
Wer löst Kengeter ab?
Der gebürtige Deutsche arbeitet seit Ende 2008 für die UBS. Seit April leitet er die Abteilung Investment Banking. Zuvor war er unter anderem für Goldman Sachs tätig.
Wer nun der höchstbezahlte UBS-Manager ist nach Kengeters Bonus-Verzicht, wird der Geschäftsbericht der UBS enthüllen. Vor Kengeter war es im Jahr 2008 der damalige Asien-Chef Rory Tapner mit 10,3 Millionen Franken.
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