Berner Energiedienstleister will wachsen 3000 neue Stellen bei den BKW

BERN - Suzanne Thoma, Chefin des Berner Stromkonzerns BKW, strebt weitere Übernahmen an. Dadurch soll die Zahl der Mitarbeiter in den nächsten drei Jahren um bis zu 3000 zunehmen.

BKW-Chefin Suzanne Thoma wittert in Deutschland das grosse Geschäft. Das Land soll in den nächsten Jahren im Rahmen einer Infrastrukturoffensive gegen 300 Milliarden Euro investieren. play
BKW-Chefin Suzanne Thoma will Tausende neue Stellen schaffen. Keystone

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Die BKW haben in den vier Jahren unter Suzanne Thomas Führung bereits 40 Unternehmen zugekauft und den Personalbestand von 3000 auf 5000 gesteigert. Das dürfte so weitergehen. Sie habe noch Geld in der Kriegskasse, sagte Thoma in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz», das am Freitag erscheint.

Die Zukäufe würden aus dem Cashflow und hohen Liquiditätsposten bezahlt. Die Frage sei, wie viele Akquisitionen ihr Konzern verdauen könne und wo sich sinnvoll Mehrwert schaffen lasse.

BKW im Umbau zum Dienstleister

Der Berner Stromkonzern befindet sich derzeit im Umbau zu einem Energiedienstleister. Gemäss Thoma wird die Stromproduktion künftig eine geringere Rolle spielen. Die Kritik der Konkurrenz, dass die BKW als mehrheitlich dem Kanton gehörendes Unternehmen den ganzen Gebäudetechnikmarkt aufkauften, weist sie zurück.

Dieser Markt sei mit einem Umsatz von 20 Milliarden Franken allein in der Schweiz riesig. Den würden die BKW nie dominieren. Zudem sei ihr Konzern nicht der einzige, der hier mitmische. Andere Unternehmen mit namhaften Anteilen der Öffentlichkeit seien grösser. (SDA)

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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5 Kommentare
  • M  Müller aus Zürich
    18.11.2016
    Die BKW hat die alternative Energie als nachhaltiges Geschäft für die Zukunft erkannt. Was ich nicht begreife, dass ausgerechnet die Unternehmerparteien FDP und SVP die Geschäfte nicht sehen. Das lässt sich nur Begründen in dem, dass die Parteioligarchen die Stromvollkosten über die Steuern sozialisieren können und so Ihre eigenen Gewinne verbessern. Schafe wacht auf!
  • Rolf  von Arx aus Olten
    18.11.2016
    Ja ja, die haben genug Geld, sie haben sogar eine Kriegskasse, sie können ganz gut in die Wasserstoff Zellen Investieren kein Problem für die BKW. Wird wirklich zeit das man die Atomkraftwerke Abstellt. Da wirklich genügend Geld Vorhanden ist.
  • oskar  henzer 18.11.2016
    Schön,wachsen will die BKW und alles mögliche und unmögliche zu kaufen wie seiner zeit die Swiss Air und andere Swiss Dayri und wenn schief geht noch die hohle Hand machen.Die kleinen bezahlens ja.
  • Meyer  Hans 18.11.2016
    Aha, die BKW hat noch genug Geld in die Kriegskasse. Interessantes Bekenntnis. Es wird also für die BKW kein Problem sein der Rückbau von Mühleberg und die Entsorgung der Verseuchte Material zu finanzieren oder?
  • Caspar Werner  Müller aus Ravoire
    18.11.2016
    Hallo! Liebe Frau Thoma: Wie ist das mit der "Kriegskasse" zu verstehen? Foutieren Sie sich also in aller Oeffentlichkeit der Atomabfälle? Die Stromproduktion wird unbedeutend. So. Woher stammt das Betriebskapital Ihrer Unternehmung? Ich glaube, aber ich kann mich irren, vom Steuerzahler. Sie glauben also der Steuerzahler sie einfach einverstanden wenn Sie mit seinem Geld machen was Sie wollen. Zudem Thema "Krieg": Der Rückbau von Mühleberg wer zahlt den? Und die Sicherheit in dieser Zeit?