Bei Novartis-Konkurrent angeheuert Daniel Vasella geht fremd

Der ehemalige Novartis-Präsident wittert eine Chance, noch reicher zu werden. Und er will bei der Entwicklung einer sensationellen Therapie gegen Krebs helfen.

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Was das texanische Jungunternehmen XBiotech plant, tönt faszinierend und könnte vielen Krebspatienten helfen. Dank einer neuartigen Therapie soll die Lebensdauer von Todkranken um bis zu 50 Prozent verlängert werden. Bekämpft wird nicht der Tumor selber, sondern die Entzündung darum herum.

Seit seinem unrühmlichen Abgang - und der Rückgabe der 72 Millionen für ein Konkurrenz-Verbot auf öffentlichen Druck - bei Novartis im Frühling 2013 ist es um Daniel Vasella (61) ruhig geworden. Er verliess die Schweiz, wanderte nach Boston (USA) aus. Er ist Verwaltungsrat von Pepsi und American Express. Dazu Ehrenpräsident von Novartis. Bei den Baslern spielt er aber kaum mehr eine Rolle.

Dennoch überrascht es, dass Vasella sich jetzt bei der Konkurrenz des Pharmariesen engagiert. Er wird Verwaltungsrat des Biotech-Start-ups XBiotech (Austin, Texas), wie der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Der Name Vasella wird dem Jungunternehmen helfen, über die Börse an 100 Millionen Dollar zu kommen, die es für die Entwicklung der Krebstherapie braucht. Es heisst, dass der Börsengang noch in diesem Jahr erfolgen wird.

Vasella wird wie alle anderen Verwaltungsratsmitglieder ausschliesslich mit Optionen bezahlt. Diese werden viele Millionen wert sein, wenn der Durchbruch gelingt.

An die Idee von XBiotech glauben auch der Schweizer Nobelpreisträger Rolf Zinkernagel und Thomas Kündig, leitender Dermatologe am Unispital Zürich. Sie sind, so der «Tages-Anzeiger», seit Jahren im Hintergrund aktiv. (uhg)

Publiziert am 05.11.2014 | Aktualisiert am 05.11.2014
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